Kategorie-Archiv: Autos

Neu in meinem Klötzchenfuhrpark – Lego Technic 42056 Porsche 911 GT3 RS

Ich habe mir eine Woche zum Bau Zeit gelassen, immer nur eine Stunde am Stück. Die Jungs von Brickbuilder waren da sicher schneller

Am faszinierendsten finde ich, dass der Lego-Designer es hinbekommen hat, ein funktionierendes Doppelkupplungsgetriebe einzubauen, dass sogar über kleine Schalter links und rechts vom Lenkrad bedient wird.

T1 Crewcab in Aktion

Vom Lego T1 Camper Van zum T1 Crewcab Monstertruck

Dieser VW Transporter hat als Basis den Lego T1 Camper Van sowie den Lego 4×4 Crawler 9398. Ursprünglich entstand die Doppelkabine aus der Idee, den Aufbau etwas leichter zu machen. Der originale Campingbus samt Inneneinrichtung überforderte die Federung des Crawler-Unterbaus deutlich. Angenehmes Nebenprodukt des DoKa-Aufbaus ist, dass der Infrarot-Empfänger der Fernsteuerung so auf der Ladefläche sitzen kann, was die Kabel von den Motoren gerade noch erlauben.

Für den neuen Aufbau wurde weitestgehend auf die Bauteile des Originalaufbaus zurückgegriffen. So wurde das Dach einfach um das Hubdach gekürzt. Die vordere der beiden Klapptüren an der Beifahrerseite blieb bestehen, der Dachgepäckträger wurde entsprechend gekürzt.

Nachdem die Karosse des Crawlers entfernt war, war noch etwas Feintunig nötig, um überflüssige Bauteile am Crawlerchassis zu entfernen. Die Verbindung zur neuen Karosserie wird über die Achsen des Bullis hergestellt.

Um die zu weiche Federung zu verstärken, wurden vier zusätzliche Federn eingebaut. Praktischerweise existierten die Aufnahmepunkte für die Federn bereits am Crawler-Modell. Mit der verstärkten Federung bleibt der Aufbau auch in Kurven stabil

Der Geländegängigkeit des Crawler-Fahrwerks hat der neue Aufbau nicht geschadet. Man beachte die Radkappen :-)

wordle.net

Käferrücklicht

Käfer und Lego

Käferrücklicht

Zu diesem kleinen Projekt gibt es eine lange Vorgeschichte. Irgendwann in den späten 80ern brachte LEGO einen LEGO Technic Bausatz heraus, mit dem man ein Autofahrgestell mit Vierzylinder-Boxermotor im Heck bauen konnte. Für mich waren zwei Dinge sofort klar, erstens, das ist ein Käferfahrgestell und zweitens, das muss ich haben.

Dumm nur, dass das Fahrgestell keinen Aufbau hatte. Dumm auch, dass ich auf keinen Fall genug blaue Legosteine hatte, um es selbst zu ergänzen. Blaue Steine deshalb, weil mein damaliger Käfer blau war.

Allerdings hatte ich zwei Mitstudenten bzw. -innen, Bianca und Gerd, die eines schönen Samstags den hannoverschen Flohmarkt um alle erreichbaren blauen Legosteine erleichterten. Jeder Stein wurde schön als Geschenk verpackt und mir zum Geburtstag überreicht. Zwar waren es nicht genug, aber die Geste zählte.

Diese Steine lagen ein Vierteljahrhundert herum bzw. begleiteten mich durch fünf Umzüge. Bis jetzt. Sehen kann man sie auch auf diesem Bild nicht. Sie sind aber dabei, als unsichtbare Stütze hinter dem Gebilde.

Und dieses Gebilde bildet einen Teil meines alten blauen Käfers nach, nämlich das linke Rücklicht samt eines Kotflügelausschnitts. Und zwar im Maßstab 1:1, also in Originalgröße. Die verbauten Steine stammen wieder mal von Pick a Brick. Es sind ungefähr fünfhundert Steine insgesamt verbaut worden. Leider gibt es die roten und orangen nicht in klarsichtig, sonst hätte ich auch noch eine Beleuchtung eingebaut :-)

Samba Bus

brandnewmonster:

Wifey Check.

Frohe Käfer-Ostern

Frohe Käfer-Ostern (via Happy Easter)

Langzeitparker

Langzeitparker

via myfunnyworld.net

Besitzerstolz

Elli und Fritz Hansen

Elli und Fritz Hansen

Dieses Photo hat mir mein Bruder geschickt. Er hat es beim Aufräumen gefunden. Sein Kommentar: “Ganz schön fies von Oma, dass sie Opa in der Tür einklemmt!”

Das Bild entstand ca. 1965, im Schrebergarten meiner Großeltern. In den konnte man tatsächlich mit dem Auto fahren, allerdings bedurfte das profunder Rangierfähigkeiten, denn der ein Auto breite Zufahrtsweg verlief parallel gleich hinter der Hecke im Bildhintergrund und man musste auf ca. zehn Metern wenden, um den Wagen so zu parken, wie es auf dem Bild zu sehen ist. Und mein Opa war kein Rangierkünstler, sondern Fahranfänger.

Insofern ist sein glücklicher Gesichtsausdruck sicher auch davon geprägt, dass er es wieder einmal geschafft hat, seinen VW ohne Kratzer und Beulen in seinem Schrebergarten geparkt zu haben.

Leider gibt es keine Bilder davon, aber zusätzlich zu dem roten Käfer war zeitweilig auch unser babyblauer Opel Rekord 1900 auf diesem schmalen Streifen geparkt. Damit war der Parkraum des Gartens allerdings auch überbelegt.

Schön finde ich, dass beide nicht nur in die Kamera lächeln, sondern durch das geöffnete Türfenster Händchen halten. Besitzerstolz und Zusammengehörigkeitsgefühl, dazu brauchte es anno 1965 nur eines Käfers und eines Schrebergartens.

Nachtrag

In dem  Bild sieht man, dass der kleine dunkle Gnubbel, den man durch das Seitenfenster sieht, mein Kopf ist, d.h. während das Bild aufgenommen wurde, ging ich meiner damaligen Lieblingsbeschäftigung nach und sass im Auto vorn auf dem Beifahrersitz.

R.I.P. Familienkutsche

Nissan-Primera

Nissan Primera 2.0 Turbo

Das hier ist das letzte Photo von Dir, aufgenommen vier Tage, bevor Du in den Ruhestand geschickt wurdest.

Du hattest ein bewegtes Leben, erst als Firmenwagen, dann als Familienkutsche für Frau und Kind.

Dabei hast Du so manches aushalten müssen. Du verbrachtest einen Großteil Deines Autolebens hier in Märkisch-Oderland, wo die Straßen nicht die besten sind und es noch nie waren. Der Chef ist Dir hinten drauf gefahren, was Dir zwar ein neues Heck bescherte, was aber auch der Grund dafür war, weshalb die automatische Kofferraumöffnung auf Hebelbetätigung nie wieder richtig funktionieren wollte.

Besonders hervorheben sollte ich die 540° Kehre bei Tempo 100+, die Du auf der Autostrada hingelegt hast, als das Lenkrad, ausgelöst durch einen Schreckmoment, verrissen wurde und Du die eineinhalbfache Drehung um Dich selbst durchgezogen hast, ohne größeren Schaden zu nehmen und ohne Deine Insassen zu beschädigen. Chapeau dafür.

Du hattest alle Annehmlichkeiten, die anno 1993 für ein Auto wie Dich von Nissan-Ingenieuren und Marketingstrategen für nötig erachtet wurden. Vier Türen, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare Außenspiegel, einen zwei Liter Turbomotor, 120 PS. Natürlich litt all das unter der täglichen Beanspruchung durch die Jahre.

Selbst mit halb weggerosteten Querlenkeraufnahmen warst Du mit Tempo 150 noch zu fahren. OK, Du warst vorher zweimal deswegen in der Werkstatt, aber wir erwähnen hier einfach nicht, welche Nissan-Vertragswerkstatt östlich von Berlin die Schilderungen Deiner Fahrerin nicht ernstgenommen hat.

Ansonsten brauchte man Dir nur gelegentlich neues Benzin einflößen, nicht mal im Übermaß, und Du tatest klaglos Dienst. Danke dafür.

Nur die Macke mit der nicht funktionierenden Lüftung wolltest Du nie ablegen. Und das es, vor allem im Winter, auf längeren Autobahnfahrten fürchterlich an der Beifahrertür zog, das war auch so eine Macke von Dir.

Immer wieder erstaunlich dafür, dass man in Dich, trotz Limousinenaufbau, problemlos einen zweieinhalb Meter langen Weihnachtsbaum hineinbekam. Auch dafür Danke.

Mach’s gut, Alter!