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Herr Sauer wird zum Twitter-Erklärbär

@sauerstoff, mit bürgerlichem Namen Karsten Sauer, hat in seinem Blog SauerSPACE etwas, dass ich auch schon längst mal machen wollte, einen Twitter-Starterkit für Einsteiger.

Weil er etwas sparsam mit Links war, hier sind noch ein paar als Anregung:

Und hier gleich noch eine neue Rubrik:

Mobiles Twittern

Twittern geht natürlich nicht nur mit dem Rechner, sondern auch mobil. Entweder auch über die Twitter-Webseite oder mit einem der zahlreichen Progrämmchen für die unterschiedlichen Handy-Familien. Genannt seien hier z.B. Twibble, ein Java-Client, Twidroid für Google Android Handys oder Twitteriffic für’s iPhone

Re:publica 09, mein ganz persönlicher Rückblick

Auf die diesjährige Re:publica habe ich mich schon lange gefreut. Die Re:publica 08 habe ich leider verpasst. Dafür hat mein Blog seit Anfang Dezember das Re:publica 09 Banner getragen und ich kam somit in den Genuss eines Earlybird Blogger Tickets. Es hat sich gelohnt.

Die Location mit Friedrichstadtpalast und Kalkscheune war eine gute Wahl, besonders für mich. Mein Büro ist nur eine S- bzw. U-Bahnhaltestelle weg, beim herrschenden Sonnenschein während der #RE09 habe ich den Weg sogar zu Fuß zurückgelegt. Weiterlesen

Twitter: Ent-Followed – was nun?

Microblogging ist eine relativ neue Form der Kommunkation. Man kann sich darüber streiten, ob es eine Form der Literatur ist. in jedem Fall hat durch Twitter und Co. jeder die Möglichkeit, seine Gedanken einer potentiellen Leserschaft von derzeit ca. 3 Mio. Menschen mitzuteilen. Im schlimmsten Fall interessiert das eben 2.999.999 nicht.

Seine momentanen Gedanken auf 140 Zeichen eindampfen zu müssen, kann daneben auch Klarheit ins eigene Hier und Jetzt bringen. Aber auch das ist kein Muß.

Qwitter sei Dank wurde ich neulich informiert, dass man mir nicht mehr folgt. Genauer gesagt, ich verliere gelegentlich Follower. Wobei es gar nicht so offensichtlich war, diese Info zu bekommen, Qwitter-Mails werden durch den GMX-Spamfilter aufgehalten. Ich fand sie erst bei der routinemäßigen Kontrolle meines Spamordners.
Zusätzlich zur Info, dass ein Follower sich entschlossen hat, einem nicht mehr zu folgen, erhält man auch noch die Info, nach welchem Tweet die Verbindung gelöst wurde. Das wirft gleich mehrere Fragen auf:

  • Ist es wichtig, wie viele Follower man hat?
  • Wie aussagekräftig ist der Inhalt des Tweets, nach dem ent-followed wurde?
  • Was kann ich tun, um das ent-followen zu verhindern?
  • Wie kann ich mich bei den Abtrünnigen Revanchieren?

Die Kurzfassung der Antworten auf die vier obigen Fragen ist: Nein, überhaupt nicht, nichts, und gar nicht!

Hier nun etwas ausführlicher die Antworten auf diese für alle Twitterer drängenden Fragen.

Ist es wichtig, wie viele Follower man hat?
Nein, es sei denn man twittert eigentlich nur für seine Anhängerschaft. Und das wäre ja wohl etwas armselig. Die Zahl der Follower kann ein Maß dafür sein, wie erfolgreich man mit seinem Microblogginggeschreibsel bei anderen ist, ist aber sehr stark trendabhängig. @saschalobo hat mit seiner #Followerverlosung sehr schön gezeigt, dass der Inhalt von Tweets eines Twitterers sehr schnell völlig unwichtig sein kann, wenn es gerade angesagt ist, irgendjemandem zu followen.
Tipp: schreib für Dich, nicht für andere.

Wie aussagekräftig ist der Inhalt des Tweets, nach dem ent-followed wurde?
Die Aussagekraft des “letzten” Tweets, den man schrieb, bevor sich jemand entschlossen hat, einem nicht mehr zu folgen, geht in der Regel gegen Null. Meist ist das “Nicht-mehr-folgen” das Ergebnis eines längeren, wenn auch unbewussten Prozesses. Der letzte Tweet ist dann nur der Punkt, an dem jemand feststellt, dass ihn die Absonderlichkeiten Deines Lebens nicht wirklich interessieren. Man sollte das “Nicht-mehr-folgen” nicht als Liebesentzug überbewerten. Es ist wie auf einer Party. Man steht nebeneinander und unterhält sich, hört dabei mit einem Ohr anderen Unterhaltungen zu und geht weiter, wenn alles gesagt ist, oder irgendwo anders eine andere Unterhaltung läuft, die einen mehr interessiert.

Was kann ich tun, um das ent-followen zu verhindern?
Du kannst tun was Du willst, einen Reisenden wirst Du nicht aufhalten. Seien wir ehrlich, die meisten von uns führen nun mal kein aufregendes Leben, das ständig interessante Tweets hervorbringt. Selbst Rollfeld-Twitpics werden auf die Dauer langweilig. Und man muss schon @Nico heißen, damit die Leute es spannend finden, dass man U-Bahn fährt oder mal wieder einen #sbux bereichert hat. Was nicht heißen soll, dass es verboten ist, spannende und interessante Tweets zu veröffentlichen. Microblogging übt ungemein darin, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und wenn gerade mal nichts Wesentliches passiert, kann man auch mal twittern, dass man gerade Alltägliches tut.

Wie kann ich mich bei den Abtrünnigen Revanchieren?
Gegenfrage, warum? Wenn sich jemand entschlossen hat, Deinen Alltagsgedanken nicht mehr zu lauschen, wird es ihn wenig interessieren, ob Du ihn dann auch ignorierst. Selbst bei Leuten, die einem selbst followen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass sie nicht mal lesen, was Du schreibst. Ich glaube nicht, dass @barackobama und der @scobelizer alle meine Tweets lesen. OK, schmeichelhaft ist die Vorstellung schon, wie der US-Präsident im Oval Office sitzt und auf seinem BarackBerry liest, wie mir die Currywurst in Berlin schmeckt. Aber wahrscheinlicher wird’s dadurch nicht. Und werde ich ihn deshalb ent-followen? Nein, denn gelegentlich will ich ja wissen, was ihn so umtreibt. OK, vielleicht ist Obama da kein gutes Beispiel. Aber die Message bleibt, dass es durchaus Leute gibt, deren Tweets man folgt, weil man sie interessant findet. Das das keine 1:1 Beziehung ist, ist natürlich.

Gedanken zur Tag Cloud

In einem Tweet hat Peter Hogenkamp (@phogenkamp) die Frage nach einem Use Case für die Tag Cloud gefragt und die Vermutung aufgestellt, diese in vielen Blogs beheimatete Web 2.0 Lebensform hätte keinerlei praktischen Nutzen.

Damit hat er mich zumindest nachdenklich gemacht und ich habe mir überlegt, warum ich die Tag Cloud in drei meiner Blogs eingebaut habe. Der Grund hat mich selbst ein wenig gewundert: Weil andere es schon hatten und ich es cool fand!

Aber nutze ich sie auch? Ja, sogar bei meinen eigenen Blogs. Bei WordPress gab es schon länger die Möglichkeit, Blogpostings einer oder mehreren Kategorien zuzuteilen. Im Prinzip sind Tags nichts anderes. Wenn ein Autor es also für sinnvoll hält, seine Texte verschiedenen Kategorien zuzuordnen, macht es auch Sinn, das in einer Tag Cloud zu visualisieren. Das gibt dem Betreiber eines Blogs eine schnelle Übersicht, mit welchen Themenschwerpunkten sich sein Blog eigentlich beschäftigt, wozu er mal wieder was schreiben könnte oder welche Schwerpunkte er etwas weniger oft bedienen kann.

Bei fremden Blogs nutze ich die Tag Cloud prinzipiell ähnlich, nämlich, um mir einen kurzen Überblick zu verschaffen, worum es sich beim Blogthema handelt. Und ich nutze die Tags dann durchaus auch dazu, mir Artikel zum jeweiligen Tag-Thema anzeigen zu lassen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich das Taggen sprich Verschlagworten seiner Artikel nicht zu leicht macht. Wie auch bei Suchmaschinenkeywords kommt es bei den Tags zu einem Artikel auf eine sinnvolle Auswahl an. Genauso sollte man mit der Gesamtmenge an Tags in seinem Blog sparsam und bedacht umgehen. Meine eigene Faustregel ist, ein Tag ist zuwenig, mehr als zehn sind zuviel. Mit steigender Anzahl der Tags entsteht zunehmend die Gefahr, dass Artikel, die den gleichen Tag tragen, nicht mehr viel miteinander gemein haben. Oder man vergibt immer die selben drei oder vier Tags für eine Art von Artikeln. Dann kann man diese drei Tags auch auf einen Tag eindampfen und somit die Tag Cloud übersichtlicher gestalten.

Dabei ersetzt die Tag Cloud nicht die Funktion, sich Inhalte nach ihren Kategorien anzeigen zu lassen, sie stellt aber eine sinnvolle Ergänzung zur Erschliessung des Contents eines Blogs dar.

Google Chrome: Hype oder Strohfeuer

Nun ist es passiert, Google hat etwas getan, was wohl ausser Google nur Apple schafft, eben mal aus dem Handgelenk ein Produkt gebastelt und alle Welt interessiert sich dafür und die etablierten Marken sehen alt aus.

Was für Apple das iPhone ist, könnte für Google Chrome werden, der neue Browser, den Google Anfang dieser Woche veröffentlicht hat.

Plötzlich ist alle Welt dabei, sich über Google Chrome auszutauschen. Und so ganz nebenbei erobert sich Chrome dadurch den vierten Platz im Browserranking. Gestern liefen schon Meldungen durch die Blogosphäre, dass Chrome mittlerweile Opera überholt hat. Andere wollen wissen, dass der Siegeszug von Chrome hauptsächlich zu Lasten von Safari geht.

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Jobs, Jobs, Jobs

Angeregt durch Anke und andere hab ich auch mal drüber nachgedacht, was ich alles schon so gemacht habe

  • Lagerarbeiter (vier Wochen)
  • Urlaubsvertretung als Bürohilfskraft (drei Wochen)
  • LKW-Belader und -Fahrer (zwei Wochen)
  • Motorenölabfüller (vier Wochen)
  • Mädchen für alles im Baumarkt (vier Wochen)
  • Computer-Assi im Büro
  • Wissenschaftliche Hilfskraft bei der BGR (vier Wochen)
  • Doktorand
  • Webdesigner (ein Auftrag)
  • HiWi in der Uni
  • Intranet-Webmaster bei einer Bank
  • Projektleiter, Entwickler, IT-Architekt, Chefredakteur und Admin bei SuSE
  • IT-Architekt, Krisenmanager, Abteilungsleiter

Traumberuf als Kind: Archäologe oder Astronaut