Schlagwort-Archiv: Kreativität

T1 Crewcab in Aktion

Vom Lego T1 Camper Van zum T1 Crewcab Monstertruck

Dieser VW Transporter hat als Basis den Lego T1 Camper Van sowie den Lego 4×4 Crawler 9398. Ursprünglich entstand die Doppelkabine aus der Idee, den Aufbau etwas leichter zu machen. Der originale Campingbus samt Inneneinrichtung überforderte die Federung des Crawler-Unterbaus deutlich. Angenehmes Nebenprodukt des DoKa-Aufbaus ist, dass der Infrarot-Empfänger der Fernsteuerung so auf der Ladefläche sitzen kann, was die Kabel von den Motoren gerade noch erlauben.

Für den neuen Aufbau wurde weitestgehend auf die Bauteile des Originalaufbaus zurückgegriffen. So wurde das Dach einfach um das Hubdach gekürzt. Die vordere der beiden Klapptüren an der Beifahrerseite blieb bestehen, der Dachgepäckträger wurde entsprechend gekürzt.

Nachdem die Karosse des Crawlers entfernt war, war noch etwas Feintunig nötig, um überflüssige Bauteile am Crawlerchassis zu entfernen. Die Verbindung zur neuen Karosserie wird über die Achsen des Bullis hergestellt.

Um die zu weiche Federung zu verstärken, wurden vier zusätzliche Federn eingebaut. Praktischerweise existierten die Aufnahmepunkte für die Federn bereits am Crawler-Modell. Mit der verstärkten Federung bleibt der Aufbau auch in Kurven stabil

Der Geländegängigkeit des Crawler-Fahrwerks hat der neue Aufbau nicht geschadet. Man beachte die Radkappen :-)

wordle.net

Käferrücklicht

Käfer und Lego

Käferrücklicht

Zu diesem kleinen Projekt gibt es eine lange Vorgeschichte. Irgendwann in den späten 80ern brachte LEGO einen LEGO Technic Bausatz heraus, mit dem man ein Autofahrgestell mit Vierzylinder-Boxermotor im Heck bauen konnte. Für mich waren zwei Dinge sofort klar, erstens, das ist ein Käferfahrgestell und zweitens, das muss ich haben.

Dumm nur, dass das Fahrgestell keinen Aufbau hatte. Dumm auch, dass ich auf keinen Fall genug blaue Legosteine hatte, um es selbst zu ergänzen. Blaue Steine deshalb, weil mein damaliger Käfer blau war.

Allerdings hatte ich zwei Mitstudenten bzw. -innen, Bianca und Gerd, die eines schönen Samstags den hannoverschen Flohmarkt um alle erreichbaren blauen Legosteine erleichterten. Jeder Stein wurde schön als Geschenk verpackt und mir zum Geburtstag überreicht. Zwar waren es nicht genug, aber die Geste zählte.

Diese Steine lagen ein Vierteljahrhundert herum bzw. begleiteten mich durch fünf Umzüge. Bis jetzt. Sehen kann man sie auch auf diesem Bild nicht. Sie sind aber dabei, als unsichtbare Stütze hinter dem Gebilde.

Und dieses Gebilde bildet einen Teil meines alten blauen Käfers nach, nämlich das linke Rücklicht samt eines Kotflügelausschnitts. Und zwar im Maßstab 1:1, also in Originalgröße. Die verbauten Steine stammen wieder mal von Pick a Brick. Es sind ungefähr fünfhundert Steine insgesamt verbaut worden. Leider gibt es die roten und orangen nicht in klarsichtig, sonst hätte ich auch noch eine Beleuchtung eingebaut :-)

Ist die SPD noch sozialdemokratisch?

Einfache Antwort: Ja

Das Problem ist nicht die SPD als Partei mit einer langen Geschichte, in der gerade für die Menschen dieses Landes viel erreicht wurde. Die SPD besteht aus wesentlich mehr als einer Bundestagsfraktion, sie besteht aus ca. 500.000 Mitgliedern und einer weit höheren Dunkelziffer, die zwar nicht in der Partei sind, aber an sozialdemokratischen Werten festhalten. Sie besteht auch aus dem hart erkämpften Nachlass derer, die für ihre sozialdemokratische Überzeugung ins Gefängnis oder ins KZ gegangen sind.

Nein, das Problem sind die SPD-Abgeordneten des Bundestags sowie die Parteiführung der SPD, die augenscheinlich eben diese sozialdemokratischen Werte vergessen haben. Und diese Abgeordneten werden bei der Wahl im September die Quittung dafür kriegen. Die SPD-Spitze wird sich natürlich auch nach dem nächsten Bundestagswahlfiasko noch im Reichstag treffen, aber die Zahl derer, die ihnen als Stimmvieh folgen, wird drastisch gesunken sein, sowohl innerhalb des Plenarsaals als auch draussen im Land.

Lassen wir die sozialdemokratischen Werte mal ganz außen vor und denken einfach mal taktisch. Was kann die SPD-Bundestagsfraktion gewinnen, wenn sie sich der CDU beim Thema Internetzensur anschließt. Nichts, genau gar nichts. Es wird als Initiative der CDU verkauft, jedenfalls bei denen, die blauäugig oder dumm genug sind, den vorgeschobenen Grund der Verhinderung von Kinderpornographie zu glauben.

Andererseits, was hätte die SPD-Bundestagsfraktion zu gewinnen, wenn sie gegen den “Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” stimmt? Neben der Sympathie von 134.014 Unterzeichnern der ePetition gegen eben diesen Gesetzentwurf würde die SPD-Fraktion Profil zeigen und Medienkompetenz beweisen. OK, jetzt, nach dieser ganzen Debatte ist es dafür fast zu spät. Allerdings ist es nie zu spät, einen Schritt zurück zu treten und offen zu bekennen, dass man sich geirrt hat oder es sich nochmal überlegt hat und lieber nochmal gründlich über alles nachdenken will. Stattdessen kommt mir das SPD-Präsidium und die Fraktion so vor wie ein verstocktes Kind, dass nach der Devise handelt, jetzt erst recht. Wenn man schon scheitert, dann wenigstens grandios.

Franz, Peter und Frank-Walter, ich prophezeie euch, dass eure Namen auf ewig mit der Tatsache verbunden sein werden, dass ihr es wart, die durch eure lockere Haltung zum Grundgesetz die SPD zur drittstärksten Partei gemacht habt.

Ich frage mich, wann die Parteiausschlußverfahren gegen euch wohl stattfinden werden, denn mit Sozialdemokratie hat das Schauspiel, dass ihr derzeit abliefert, nichts mehr zu tun. Und wie parteischädigend euer derzeitiges Wirken ist, werden die nächsten Wahlen zeigen.

Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie und ein besonders schwarzer Tag ist es für die Sozialdemokratie, weil ihr, Franz, Peter und Frank-Walter das Erbe derer, die die SPD einmal aufgebaut haben, gerade heute, am 18.06.2009 verraten habt.

SPD, wo bist Du?

willy_waehlenHey SPD, weisst Du noch, als ich mich auf dem Schulhof für Dich gekloppt habe? Das war damals, Anfang der 70er, als es darum ging, die jahrzehntelange schwarze Agonie der Adenauers und Kiesingers abzuschütteln.

OK, das hat mir damals nichts gesagt, ich habe mich nur für Dich gekloppt, weil mein Vater und mein Opa und überhaupt alle in meiner Familie für die SPD waren. Und ich fand Willy Brandt und Herbert Wehner und Egon Bahr und Carlo Schmid und Annemarie Renger und so einfach echt OK. Die Doofen von der CDU/CSU waren natürlich auch einfach deshalb die Doofen, weil sie eben nicht in der SPD waren und im Fernsehen immer so gemein zu “meinem” Willy waren. Also musste ich mich auf dem Schulhof eben für die SPD mit Guido kloppen, der war nämlich für die CDU.

Dann kam der doofe Spion und Willy war weg. Das war ein schwarzer Tag für mich, denn jetzt sah es kurz so aus, als bekäme Guido auf dem Schulhof Oberwasser. Aber es gab ja noch Helmut Schmidt, der sorgte dafür, dass wir SPD-Jungs auf dem Schulhof regierten.

Später, als die erste Wahl statt fand, bei der auch ich meine Stimme abgeben durfte, hatte die F.D.P. gerade den Kanzlermord begangen und “meinen” Helmut Schmidt auf die kalte Tour abgesägt. OK, der hatte auch nicht den gleichen Knuddelfaktor wie Willy Brandt, aber er begleitete mich beim Erwachsenwerden und dem Erwachen meines politischen Verständnisses. Helmut Schmidt hat mit imponiert, weil er auf intelligente Art intelligente Sachen gesagt hat und weil er wusste, wann man den Mund halten muß.

Als”der Lotse von Bord ging“, scheint Dir, liebe SPD, so langsam der Kurs verschwommen zu sein. Die klugen Köpfe wurden erst rarer, dann, schlimmer noch, weniger klug. Björn Engholm hätte das Ruder vielleicht herumreissen können, aber dem kam die Barschel-Affäre dazwischen. Und dann kam uns allen die Wiedervereinigung dazwischen. Das war gleich doppelt schön für mich, denn “mein” Willy tauchte nochmal auf, sang etwas schräg bei der Nationalhymne mit und schien glücklich. Ich gönnte ihm seinen späten Triumph, denn es ist sicher zu einem guten Teil auch ihm zu verdanken, dass wir heute auf ein ganz anderes Europa blicken als damals, als ich mich für Dich, liebe SPD, auf dem Schulhof gekloppt habe. Wem von Deinen Volksvertretern würde man einen Kniefall wie den Willy Brandt’s in Warschau noch abnehmen? Frank-Walter? Nee. Münte? Wohl auch nicht? Gibt’s da noch andere? War da noch wer? Irgendeine charismatische Figur, mit der sich auch heutige Schulkinder noch so identifizieren könnten, dass sie sich auf dem Schulhof drum balgen würden? Das muss man ja heute auch ablehnen, wo schon Erstklässler schwer bewaffnet in die Pause ausrücken.

Zu Deiner Entlastung könnte man natürlich anführen, dass es den Anderen auch nicht besser geht. Westerwelle hat in keinster Weise Genscher-Format und echte Typen wie Karl Carstens, Heiner Geißler und Franz Josef Strauß sucht man in der politischen Landschaft heute vergebens. Dafür haben die gelernten Politiker gesorgt, erst Helmut Kohl in der CDU, dann Gerhard Schröder bei Dir, liebe SPD.

Es herrscht Einheitbrei. Berufspolitiker, die nichts anständiges gelernt haben mit einer bügelfreien Vita wie fleischgewordene Kens und Barbies bevölkern die Bühne und den Bundestag. Da ist dann wieder Platz für Leute, die noch echte Anliegen haben oder zumindest mal hatten, wie Angela Merkel. Die hat Politik nicht aus Spaß gelernt, sondern, weil es etwas zu bewegen galt.

Hast Du, liebe SPD, auch solche Leute? Ich helfe mal eben beim Nachdenken, wie wär’s mit Matthias Platzeck oder Kurt Beck? Tja, da dachte ich, vielleicht wird dass ja was, wenn einer von denen zumindest Parteivorsitzender wird, aber den Spaß haben ihnen Deine Stromlinienberufspolitiker ja gründlich versaut. Bei Platzek hast Du, liebe SPD, es ja noch geschafft, es wie einen Zufall aussehen zu lassen, aber das Rauskanten von Kurt Beck war echtes Schmierentheater.

Sicher ist Gerhard Schröder nicht ganz unschuldig an der Misere, ist er doch sozusagen der Superhero aller gelernten Politiker. OK, er hat Jura studiert, aber doch wohl eher mit dem Ziel, Politiker zu werden. Dem eifern jetzt alle nach, die in der Politik ihr Heil sehen, um nicht ehrlich arbeiten zu müssen.

Und jetzt gehst Du, liebe SPD, in der großen Koalition ebenso unter wie vor 40 Jahren die CDU. Und das Schlimme ist, Du rennst auch noch fröhlich pfeifend in den Abgrund. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, wie Du Dich #zensursula an den Hals wirfst, aber es ist bezeichnend, dass Du selbst diese Steilvorlage, mal wieder echtes Profil zu zeigen, sausen lässt. Da hättest Du über 115.000 Menschen, die die Petition gegen Internet-Zensur unterzeichnet haben, für die Du Dich einsetzen könntest. Viele davon, ich zum Beispiel, würden Dich evtl. sogar wieder mal wählen. Aber nee, Du schmollst jetzt, weil Du im Europawahlkampf eine Klatsche bekommen hast. Warum hat man Dich denn abgewatscht? Weil Du kein sichtbares Profil mehr hast, keine echte, von der CDU differenzierbare Position vertrittst. Und dann stellt sich einer Deiner Politclowns auch noch hin und fordert eine 50 € Strafe für Nichtwähler. Ja geht’s noch, SPD, Merkst Du’s noch? Disziplinier endlich mal Deine Politclowns, lass wieder Leute mit echten Ideen, Idealen und Charisma ans Ruder.

So, wie Du jetzt bist, würde ich mich nicht mehr auf dem Schulhof für Dich kloppen.

Re:publica 09, mein ganz persönlicher Rückblick

Auf die diesjährige Re:publica habe ich mich schon lange gefreut. Die Re:publica 08 habe ich leider verpasst. Dafür hat mein Blog seit Anfang Dezember das Re:publica 09 Banner getragen und ich kam somit in den Genuss eines Earlybird Blogger Tickets. Es hat sich gelohnt.

Die Location mit Friedrichstadtpalast und Kalkscheune war eine gute Wahl, besonders für mich. Mein Büro ist nur eine S- bzw. U-Bahnhaltestelle weg, beim herrschenden Sonnenschein während der #RE09 habe ich den Weg sogar zu Fuß zurückgelegt. Weiterlesen

Gedanken zur Tag Cloud

In einem Tweet hat Peter Hogenkamp (@phogenkamp) die Frage nach einem Use Case für die Tag Cloud gefragt und die Vermutung aufgestellt, diese in vielen Blogs beheimatete Web 2.0 Lebensform hätte keinerlei praktischen Nutzen.

Damit hat er mich zumindest nachdenklich gemacht und ich habe mir überlegt, warum ich die Tag Cloud in drei meiner Blogs eingebaut habe. Der Grund hat mich selbst ein wenig gewundert: Weil andere es schon hatten und ich es cool fand!

Aber nutze ich sie auch? Ja, sogar bei meinen eigenen Blogs. Bei WordPress gab es schon länger die Möglichkeit, Blogpostings einer oder mehreren Kategorien zuzuteilen. Im Prinzip sind Tags nichts anderes. Wenn ein Autor es also für sinnvoll hält, seine Texte verschiedenen Kategorien zuzuordnen, macht es auch Sinn, das in einer Tag Cloud zu visualisieren. Das gibt dem Betreiber eines Blogs eine schnelle Übersicht, mit welchen Themenschwerpunkten sich sein Blog eigentlich beschäftigt, wozu er mal wieder was schreiben könnte oder welche Schwerpunkte er etwas weniger oft bedienen kann.

Bei fremden Blogs nutze ich die Tag Cloud prinzipiell ähnlich, nämlich, um mir einen kurzen Überblick zu verschaffen, worum es sich beim Blogthema handelt. Und ich nutze die Tags dann durchaus auch dazu, mir Artikel zum jeweiligen Tag-Thema anzeigen zu lassen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich das Taggen sprich Verschlagworten seiner Artikel nicht zu leicht macht. Wie auch bei Suchmaschinenkeywords kommt es bei den Tags zu einem Artikel auf eine sinnvolle Auswahl an. Genauso sollte man mit der Gesamtmenge an Tags in seinem Blog sparsam und bedacht umgehen. Meine eigene Faustregel ist, ein Tag ist zuwenig, mehr als zehn sind zuviel. Mit steigender Anzahl der Tags entsteht zunehmend die Gefahr, dass Artikel, die den gleichen Tag tragen, nicht mehr viel miteinander gemein haben. Oder man vergibt immer die selben drei oder vier Tags für eine Art von Artikeln. Dann kann man diese drei Tags auch auf einen Tag eindampfen und somit die Tag Cloud übersichtlicher gestalten.

Dabei ersetzt die Tag Cloud nicht die Funktion, sich Inhalte nach ihren Kategorien anzeigen zu lassen, sie stellt aber eine sinnvolle Ergänzung zur Erschliessung des Contents eines Blogs dar.

Streiks und (k)ein Ende

Na, was waren wir da alle froh, als die Damen und Herren der drei Gewerkschaften und des Bahnkonzerns endlich ihre Unterschriften unter den Tarifvertrag gesetzt haben. Was war passiert? Musste man Herrn Schell erst noch das Schreiben beibringen? Waren keine passenden Drucker vorhanden, um das Vertragswerk auszudrucken? Nein, die Bahn wollte ganz einfach, das sich drei Gewerkschaften einigen, wer denn nun wen vertritt. Aus meiner Sicht vollkommen nachvollziehbar, für die Damen und Herren von der GDL und von TransNet und GDBA scheinbar fast unzumutbar.

Ich will hier gar keine Ursachenforschung betreiben, wer es denn nun hinausgezögert hat. Ich denke aber, eins hat dieser völlig aus dem Ruder gelaufene Tarifkonflikt gezeigt, nämlich dass sich die Tarifparteien und allen voran die Gewerkschaften einen Sch**ß um diejenigen kümmern, die Tag für Tag auf sie angewiesen sind. Anstatt den eigentlichen Gegner zu bekämpfen bzw. lahmzulegen, wird mal eben eine Stand oder gern auch ein ganzes Land in Geiselhaft genommen.

Klar, hat ja schon in der Schule funktioniert. Wenn der Lehrer Dir eine reinwürgt und Du Dich gegen ihn nicht wehren kannst oder willst, verprügele einfach einen Deiner Mitschüler. So kann man Dampf ablassen.

Dieses vorpubertäre Getue ist ja nun bei der Bahn erstmal zu Ende, mal sehen, wie lange es im öffentlichen Dienst noch weitergeht. Hier in Berlin sieht man nun schon knapp eine Woche keine U-Bahnen, Busse und Trams mehr. Auch hier gilt natürlich wieder, ich beisse die Hand, die mich füttert. Irgendwelche originellen Streikaktionen haben sich auch die Gewerkschaftsbonzen bei Ver.di nicht einfallen lassen. Kreativität und Gewerkschaftsleben scheinen irgendwie unvereinbar zu sein.

Leute, macht mich zum Gewerkschaftschef, ich beauftrage dann eine gute Eventagentur, einen echt coolen Streik zu planen, der die Verhandlungspartner da trifft, wo es ihnen persönlich weh tut.

Bis dahin könnte man damit anfangen, den Verhandlungspartnern die Autoschlüssel wegzunehmen bzw. die Dienstwagen zu streichen, damit sie das Verkehrschaos, dass die BVG-NichtBeförderunsgfälle derzeit täglich erdulden müssen, mal aus eigener Anschauung kennenlernen.

Der Unmutsaward geht diesen Monat eindeutig an die Gewerkschaften, die derzeit streiken bzw. bis Sonntag noch damit gedroht haben. Den Preis teilen sich also GDL, Ver.di, GDBA und TransNet.