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Schottland Tag 5: von Fort William über Urquart Castle nach Elgin und Lossymouth

Angesichts des morgens schon eher regenrischen Wetters löste sich der Plan, mit der Seilbahn auf den Ben Nevis zu fahren, sozusagen im Regen auf. Kurzerhand verkürzten wir unseren Aufenthalt in Fort William und brachen einen Tag früher auf Richtung Loch Ness. Während meiner vorangegangenen drei Aufenthalte in Schottland hatte ich es nicht bis hierhin geschafft, mir aber von verschiedenen Seiten sagen lassen, dass das kein großes Versäumnis sei.

Stimmt, ist es nicht. Loch Ness sieht genauso aus, wie viele andere schottische Lochs, nur eben etwas länger. Urquart Castle ist eine recht nett aufbereitete Ruinenanlage, kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

Da wir relativ früh in Inverness waren, entschlossen wir uns, gleich bis Elgin weiterzufahren, wo Heide gern ins Cashmir Heritage Center wollte. Heides Instinkt ist es auch zu verdanken, dass wir das wirklich gemütliche B&B etwas ausserhalb von Elgin in Lossymouth direkt am Meer fanden. Da gefiel es uns so gut, das wir gleich um einen Tag verlängerten.

In Elgin beschränkten wir uns an unserem Ankunftstag auf das Cashmir Heritage Center, wo wir für Heide einen Schal mit dazu passenden Handschuhen erstanden und für mich zwei Schälchen enorm großer und gutaussehender schottischer Erdbeeren.

Eine Nacht auf der Wartburg

Dieses Wochenende führte uns ein Kurztrip an Eisenach vorbei. Die Gelegenheit haben wir zu einer Übernachtung im Hotel zur Wartburg genutzt, eine Fünf-Sterne-Herberge mit angeschlossenem Restaurant, direkt unter der Wartburg gelegen.

Ein kleiner Abendspaziergang führte uns vor dem Essen noch auf den Aussichtspunkt. Wartburg bei Nacht, irgendwie ein imposanter Anblick.

Danach dann ein opulentes Mal im Restaurant. Das Zimmer unter dem Dach hat einen freien Ausblick auf Eisenach weit unten. Der Sonnenaufgang morgens über der Stadt ist sehenswert. Das Frühstück ebenfalls.

Und vom Hotel aus hat man eine vorzügliche Startposition für die erste Führung durch die Burg. Der Fremdenführer ist spitze, witzig, dabei aber geschichtlich akkurat.

Das Lutherzimmer ist zwar bis auf den Walknochen, den Martin L. als Fußschemel benutzte nicht original, aber es weht einen doch ein wenig der Hauch der Geschichte an.

Danach haben wir noch eine Wanderung Richtung Drachenschlucht gemacht und uns die Umgebung der Wartburg angesehen. Zum Abschluß unseres Burgbesuchs gab’s dann noch ein Mittagessen im Restaurant mit freiem Blick auf den Thüringer Wald.

Fazit, hier fahren wir bestimmt nochmnal hin, wenn’s draussen etwas mehr als -5° hat :-)