Schlagwort-Archiv: Notebook

Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 4: XUbuntu revisited

Das Thinkpad 600 lag jetzt etwas mehr als ein Jahr fast nur rum, der letzte funktionierende Stand war ein etwas fett geratenes openSUSE Linux. Der Installationsversuch mit XUbuntu 7.04 war ja nur semi-erfolgreich, es ließ sich installieren, aber die Bildschirmauflösung verharrte bei 800×600 Pixeln.

Mittlerweile ist auch XUbuntu in der Version 9.04 zu haben und damit war es Zeit, das alte Denkbrett wieder hervor zu holen und einen neuen Installationsversuch zu starten.

Installiert wurde ohne neue Partitionierung, stattdessen wurden die alten Partitionen nur neu formatiert und als / und swap ins System integriert.

Die Mindestanforderung an eine graphische Installation erfüllt das Thinkpad 600e gerade noch so, die vorhandenen 192 MB RAM sind die Untergrenze. Da auch XUbuntu als Livesystem von der CD bootet, hat man schon einen guten Anhaltspunkt, ob diese Linuxversion auf der Hardware läuft und wie es später aussieht.

Zwar dauerte das Booten des Livesystems eine kleine Weile, aber es lief und zeigte die native Bildschirmauflösung, 1024×768 Pixel. Direkt aus dem Livesystem wurde die Installation gestartet. Nachdem die Partitionsfrage geklärt war, dauerte die Installation ca. 90 min.

Die vorhandene Windows98-Installation wurde korrekt ins grub-Menü integriert, die Bildschirmauflösung des installierten Systems ist genauso wie die des Livesystems, 1024×768, also eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorvorvorgängerversion.

Leider habe ich mittlerweile den D-Link WLAN Adapter nicht mehr und mit dem FritzWLAN-Stick liess sich nichts anfangen. Ein eilig beschaffter leidlich aktueller PCMCIA-Ethernetadapter funktioniert aber klaglos.

Insgesamt läuft das Notebook mit dem aktuellen Linux allerdings gefühlt deutlich langsamer als mit dem zeitgenössischen Windows 98. Das ist auch völlig OK, es dient in meiner Computer-Kollektion sowieso als Spielekonsole für Uralt-Spiele.

Fazit, die Fortschritte, die Linux mit jeder neuen Version macht, lassen sich auch mit Uralt-Hardware nutzen. Als Schreibmaschine oder Gelegenheitssurfstation reicht das Gespann XUbuntu 9.04 und Thinkpad 600e aus, große Geschwindigkeiten sollte man allerdings nicht erwarten.

Darf’s etwas weniger sein? Erste Schritte mit dem Acer Aspire One 150 X

Seit einiger Zeit schon schleiche ich um Vertreter der neuen Gattung Netbook herum. Heute hat’s mich erwischt, ich habe mir ein Acer Aspire One 150 X zugelegt, in blau. Die Eckdaten sind schnell aufgezählt, 1.6 GHz Intel Atom CPU, 1 GB RAM, 120 GB S-ATA-Festplatte und ein 8.9 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln Auflösung. Das Ganze auf der Grundfläche von ungefähr DIN A 5 und etwas über ein Kilo schwer. WLAN ist drin, ein optisches Laufwerk nicht. Dafür hat’s drei USB-Ports und eine LAN-Buchse.

Ausgepackt und eingeschaltet ist es schnell, einfach den Akku rein, Netzteil angeschlossen und auf den Power-Knopf gedrückt, schon geht’s los. Hatte ich schon das Betriebssystem erwähnt? Nein? Na, dann jetzt. Installiert ist Linpus Lite, ein Linux auf Fedora 8 Basis, aber das erfährt man nur auf Umwegen. Aber der Reihe nach. Weiterlesen

Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 3: Ubuntu rulez?

In Teil 1 habe ich vergeblich versucht, ohne Kniffe irgendein Linux auf das alte Notebook zu bekommen und endete mit einem von CD gebooteten Damn Small Linux.

In Teil 2 habe ich es dann geschafft, xubuntu zu installieren, nachdem ich die Partitionierung mittels gparted vorgenommen hatte. Tja, die xubuntu-Installation hatte nur einen entscheidenden Fehler, ich habe es partout nicht hinbekommen, mehr als 800×600 Pixel darzustellen, egal, was ich mit der X11.conf angestellt habe. Dafür hat die WLAN-Verbindung mit dem D-Link-Stick auf Anhieb funktioniert.

Da hier ja mittlerweile genug Linux-CDs herumliegen, habe ich aus reinem Forscherdrang ausprobiert, wie wohl openSUSE 10.3 jetzt reagiert. Beim ersten Versuch fehlte eine geeignete swap-Partition, aber die ist ja jetzt vorhanden.

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Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 2: Und es geht doch…

Angeregt durch einen Kommentar zu meinen vergeblichen Bemühungen, ein aktuelles Linux auf einem knapp zehn Jahre alten Thinkpad 600 zu installieren, habe ich heute einen weitere Versuch unternommen. Diesmal, dem Tipp im Kommentar folgend, kam xubuntu an die Reihe.

Um es kurz zu machen, ganz so einfach war’s dann doch nicht.

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Ubuntu 7.10 auf Thinkpad T40 und Buchtipp

Nach den Querelen mit Linux auf einem uralten Thinkpad startete ich den Versuch, ein aktuelles Linux auf einem etwas aktuelleren Thinkpad, einem T40 mit 1 GB RAM, einer 80 GB Festplatte mit Windows XP und einer 1.5 GHz Centrino CPU zu installieren.
Dazu traf es sich, dass gerade ein neues Ubuntu-Buch von Michael Kofler, bekannt vor allem durch seinen Linux-Standardwälzer, auf meinem Schreibtisch gelandet war, Titel: Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon”. Dem liegt auch eine Ubuntu-DVD bei, die ich hier gleich zur Installation herangezogen habe. Weiterlesen

Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 1

In meiner Rechnersammlung befindet sich u.a. auch ein altes Thinkpad 600, laut Aufkleber auf dem CD-Laufwerk von 1998. Ausgerüstet mit 192 MB RAM, einem 300 MHz Pentium II und einer 4,3 GB Festplatte war das vor knapp zehn Jahren ein gut ausgestattetes Business-Notebook.

Wie kriegt man auf so ein altes Ding ein aktuelles Linux? Linuxe gibt’s genug, also habe ich einfach ein wenig herumprobiert.

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Leitfaden für Umsteigewillige von Windows zu Linux

Allein die Tatsache, daß Du diesen Artikel liest, lieber Leser, beweist schon, daß Du zumindest ein gewisses Interesse an Linux mitbringst, wenn Du nicht schon längst mit Linux arbeitest. Selbst im ungünstigsten Fall ist die erste Bedingung für einen Wechsel zu Linux schon erfüllt: das Interesse! Weiterlesen

Ubuntu 7.04 auf einem Toshiba-Notebook

Vor kurzen erblickte “The Feisty Fawn”, übersetzt etwa “das lebhafte Kitz”, das Licht der Open Source Welt. Wie so oft traktierte ich mein altgedientes Toshiba Satellite Notebook (Baujahr 2002, 1 GHz CPU, 512 MB RAM) damit. Nach dem Booten von CD bieten sich gleich mehrere Optionen. Da ich nicht die Live-CD-Funktion ausprobieren möchte, wähle ich die Installation. Goodbye altes Linux und hoffentlich bis bald, altes Windows. Soll heißen, das alte openSUSE 10.1 soll überschrieben werden (eine Testinstallation), das Windows XP brauche ich noch zum Spielen. Weiterlesen

In den Apfel gebissen

Die Produktoffensive, die Apple seit einigen Jahren fährt, hat nun auch unseren Haushalt erfasst. Seit neuestem ziert ein Mac mini den Schreibtisch meiner Frau. Ein kurzer Abriß über die technischen Daten, 1,25 GHz PPC-CPU, 40 GB Festplatte, 512 MB RAM. Einen unschlagbaren Vorteil hat der kleine mit dem Tiger im RAM vom Start weg, er ist wie Linux nicht durch Windows-Viren zu beeindrucken.

Natürlich war ich neugierig auf dieses kleine Design-Wunderwerk der Technik, schließlich werkelt innendrin ja BSD, wenn auch gut versteckt unter der MacIntosh-Oberfläche.

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Qualen und Nöte beim Lesen zweier Spiegel Online Artikel

Und wieder ist es passiert, eine Mini-Artikelserie über Linux ist in einem renommierten deutschen Magazin erschienen. Naja, ok, nicht direkt in der gedruckten Variante, aber immerhin in der Netzwelt von Spiegel Online. Die beiden Artikel “Quälen an der Quelle” und “die Not mit dem Retter” von Klaus Lüber stellen in stark komprimierter Form das Scheitern eines Wechselwilligen an den Tücken von Linux dar und beschreiben die Misere, dass ein eigentlich gut laufendes System unter Linux nach einem Update urplötzlich die Arbeit mit Komponenten verweigert, die vorher einwandfrei liefen.

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