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Custumer Care 1&1: Ihre Kündigung wurde aktiviert

Nach einer längeren Aktion hat 1&1, der Internetprovider meines ehemaligen Vertrauens, meine Kündigungen „aktiviert“.

Dem ging Verschiedenes voraus. Es begann damit, dass es mich schon seit Jahren ärgert, daß 1&1 für seine Pakete immer mindestens ein Jahr Laufzeit hat. Und wenn ich seit Jahren sage, meine ich, dass ich seit 11 Jahren dort Kunde war. Trotzdem wird meine Kündigung nun erst zum 07.02.2010 akzeptiert. OK, steht in den Vertragsbedingungen, ist also rechtlich OK. Und ich will ja nicht, dass 1&1 in diesen Zeiten in finanzielle Schieflage gerät, nur weil ich plötzlich Webhosting und DSL kündige.

Was nicht OK ist und der eigentliche Anlass meiner jetzt vollzogenen Kündigungen war, ist eine eMail, die ich Mitte August von 1&1 bekam, in dem mir eine Erweiterung meines Webhosting-Tarifs bekannt gemacht wurde. Verdoppelung des Speicherplatzes auf 20 GB und unlimitiertes Transfervolumen. Soweit OK, wäre da nicht der kleine Haklen gewesen, dass diese automatische „Paketaufwertung“ auch eine Preiserhöhung um 5 € pro Monat beinhaltet hätte.

Selbst das wäre noch in Ordnung gewesen, wenn ich durch einfaches Nichtreagieren bei den alten Vertragsbedingungen hätte bleiben können. Aber nicht mit 1&1, Widerspruch ist bitte bis spätestens Mitte September per FAX an eine kostenpflichtige FAX-Nummer (14ct/Min.) einzulegen. Das man auch per Post widersprechen kann, wird in der Mail gar nicht erwähnt.

Hier ein Auszug aus meiner Antwort per Mail an 1&1:

Ich halte es für unzulässig, dass mir von Ihnen zwar per Mail eine kostenerhöhende Vertragsänderung angekündigt wird, ich aber nur per kostenpflichtiger FAX-Nr. eine Einspruchsmöglichkeit habe. Statt dieses kostenerhöhenden Opt-Out-Verfahrens hätten Sie ein Opt-In-Verfahren einsetzen müssen, bei dem ich einer Vertragsänderung zustimme, wenn ich sie wünsche und nicht explizit Widerspruch einlegen muss, wenn ich es ablehne, den Vertragsänderungen zuzustimmen.

Hiermit lege ich auf dem gleichen Weg fristgerecht Widerspruch gegen die Vertragsänderung ein, auf dem Sie mir die Vertragsänderung angekündigt haben.

Und weil ich gerade in Schwung war und sich die Namen der maßgeblich verantwortlichen Herren ja in der Signatur der Mail an mich befanden, schickte ich diese Nachricht nicht nur ans Webhosting-Team von 1&1, sondern gleich auch noch an den Vorstandsvorsitzenden und den Aufsichtsratsvorsitzenden.

Danach machte ich mich an die Prozedur, meine Verträge mit 1&1 zu kündigen. Dazu muß man auf eine spezielle Seite. https://vertrag.1und1.com. Hier kann man dann anklicken, welche Verträge man kündigen möchte. Kündigt man nur eine Domain oder irgendein Zusatzpaket, erscheint nach erfolgter Transaktion ein Link auf ein PDF, dass man dann ausdrucken und an 1&1 faxen muss (14ct/Min.).

Wenn’s an den gesamten Vertrag geht, hat 1&1 noch eine Hürde zusätzlich eingebaut, der Link auf das Kündigungs-PDF erscheint erst, nach dem man eine immerhin kostenfreie 0800 Nummer angerufen hat, bei der man einen Aktivierungscode ansagen muss.

Und hier begann 1&1, mich in meinem Kündigungswunsch immer weiter zu bestärken. Die 0800er Nummer war für beide Kündigungen dieselbe. Es meldete sich eine Computerstimme, die mich aufforderte, meine Kundennummer anzusagen oder einzugeben. Dank Touchscreentelefon war Ansagen angesagt. Schon beim zweiten Mal hatte der Compi die Nummer richtig erfasst. Er bat mich, dass mit Ja zu bestätigen, was ich auch tat. Das erfasste er nicht so ohne weiteres, verband mich nach längerer Wartezeit aber mit einem richtigen Menschen.

Der Herr war freundlich, wollte mir die Kündigung aber ausreden, indem er auf andere Webhostingangebote von 1&1 verwies, die meinem Bedarf doch genügen könnten. Erst meine bestimmte Aussage, ich wolle einfach nur die Kündigungen aktivieren, brachte uns im Prozess etwas weiter. Die Kündigung für das Webhosting konnte er aktivieren, für DSL war er nicht zuständig. Soweit OK. Meine Frage nach einer Direktwahl, um ohne Umweg über den Sprachcomputer an einen DSL-Kollegen zu kommen, wurde abschlägig beschieden, er könne mir keine entsprechende Nummer nennen, es wäre ja auch eine ganz andere Einwahl. Mein Hinweis, ich hätte hier beide Aktivierungsnachrichten vorliegen und die Einwahl wäre identisch, wurde staunend zur Kenntnis genommen.

OK, ich weiß auch, dass der Mann gar keine andere Wahl hatte, er hat Anweisungen und Supervisor, die dafür sorgen, dass er sich daran hält.

Also nochmal die 0800er Nummer, der Computer und ich kamen mittlerweile richtig gut miteinander aus, immerhin wollte der mir nichts verkaufen. Als er mich dann an einen echten Menschen weiterleitete war das, genau, mein erster Gesprächspartner. Und plötzlich hatte der auch eine Durchwahl zum DSL-Team.

Dort wollte der nächste, weniger freundliche Herr von 1&1 eine ganz besondere Masche abziehen. Nach dem Angebot, mir ein viel tolleres DSL zum gleichen Preis zu verkaufen und meine Ablehnung dieses Angebots, kam er mit einem weiteren. Wenn ich erst so im November kündigen würde, könnte er jetzt schon das Sicherheitspaket kündigen. Aber dann dürfte ich eben erst im November oder so kündigen. OK, das hätte mir ein paar Euro erspart und seine Bilanz aufpoliert, aber mittlerweile wollte ich es nur noch hinter mir haben, wer weiss, ob ich im November oder so immer noch den Elan aufbringen, mich mit 1&1 herumzuärgern.

So, dass war geschafft, die beiden KündigungsPDFs waren freigeschaltet und ready for print. Mehr konnte man mit denen auch nicht machen, es waren keine PDF-Formulare, also war Handarbeit angesagt.

Dummerweise wollte unser FAX nicht mit dem von 1&1 reden oder umgekehrt, jedenfalls gab ich das FAXen nach zwei Versuchen zu 14ct/Min. auf. Und mein ProMail-Account von GMX wollte auch nicht an die 0180er Nummer der Schwestergesellschaft faxen.

Gerade als ich nach einem Umschlag suchte, klingelte das Telefon. Dran war mein Platinbetreuer von 1&1. Schnelle Reaktion, immerhin, keine zwei Stunden waren seit meiner Mail vergangen. Ich weiß nicht, ob die zusätzliche Adressierung an Vorstand und Aufsichtsrat diese Reaktionszeit verkürzt hat, verlängert haben wird sie sie aber wohl nicht.

Und wieder begann das freundliche Gespräch damit, man könne doch statt der Kündigung andere Wege gehen. Dazu wurde dann auch noch ein Incident von 2002 aus dem CRM gekramt, als eins unserer Scripte Amok gelaufen war, was zur kurzfristigen Sperrung des Datenbankzugangs geführt hatte. Danke, noch eine Bestätigung für die Beendung der Geschäftsbeziehungen.

Mein Hinweis, 1&1 hätte vielleicht mal dran denken sollen, für die Vertragsänderungen ein Opt-In-Verfahren anzusetzen anstatt eines kostenpflichtigen und umständlichen FAX-Opt-Outs wurde mit dem Hinweis auf interne Prozesse freundlich zerredet.

Liebe 1&1ler, ich kenne mich beruflich auch etwas mit IT-Geschäftsprozessen aus. Lasst euch gesagt sein, es geht, wenn man will und kostet nicht mehr. Für ein marktübliches Beraterhonorar helfe ich euch gern.

Die Krönung war dann abends noch eine Mail von dem Herrn, den ich als Aufsichtsrat mit in meine Mail an 1&1 aufgenommen hatte.

Guten Tag Herr Rennemann,

ich weiß zwar nicht wie Sie an meine email gekommen sind, aber eines
kann ich Ihnen sagen, dass ich Ihnen leider nicht weiterhelfen kann.

Sofern Sie dachten auf diesem Wege den 1und1 Vorstandsvorsitzenden zu
erreichen, muss ich Sie
leider enttäuschen. Es handelt sich hierbei um einen Privat-Account.

Sie denken doch nicht im Ernst, dass Vorstandsmitglieder per einfacher email
erreichbar sind.

Ich bitte Sie höflichst von weiteren emails abzusehen.

Mit freundlichem Gruß

XXX XXX (Name ist der Autor bekannt, aber hier unkenntlich gemacht)

Der Mann hatte die Mailadresse XXX.XXX@online.de. http://online.de führt wohin? Genau, auf die Startseite von 1&1. Noch besser, im From: der Mail steht tatsächlich „1und1“.

Nun gibt’s zwei Möglichkeiten. Entweder habe ich tatsächlich den falschen Herrn XXX in meinen Mailverkehr einbezogen, dann möge er mir verzeihen. Oder aber Herr XXX ist zwar gern Aufsichtsratsvorsitzender von 1&1, möchte aber mit Kunden nichts zu tun haben und verfügt nur über eingeschränkte Medienkompetenz. Sollte Letzteres der Fall sein, würde mich auch das in meinem Ansinnen bestärken, auf Geschäftsbeziehungen zu 1&1 zukünftig zu verzichten.

Ich glaube übrigens tatsächlich, dass man Vorstands- oder Aufsichtsratsvorsitzende per Mail erreichen kann. Natürlich nicht direkt, die haben üblicherweise jemanden, der Mails für sie bearbeitet und filtert. Sollte das bei 1&1 noch nicht so sein, nehme man es einfach als Anregung für die Zukunft.

Schließen möchte ich mit ein paar Anregungen an 1&1:

  • Ändert die Anweisungen an eure Hotline-Mitarbeiter. Wer kündigen will, will nichts kaufen!
  • Ändert das Vorgehen bei Vertragsänderungen. Opt-In statt Opt-Out wäre kundenfreundlich und kundenfreundlich ist in!
  • Schafft einen kostenneutralen Weg, euch was zu Faxen
  • Schafft die Vertragsverlängerungen um jeweils 12 Monate ab

Herr Sauer wird zum Twitter-Erklärbär

@sauerstoff, mit bürgerlichem Namen Karsten Sauer, hat in seinem Blog SauerSPACE etwas, dass ich auch schon längst mal machen wollte, einen Twitter-Starterkit für Einsteiger.

Weil er etwas sparsam mit Links war, hier sind noch ein paar als Anregung:

Und hier gleich noch eine neue Rubrik:

Mobiles Twittern

Twittern geht natürlich nicht nur mit dem Rechner, sondern auch mobil. Entweder auch über die Twitter-Webseite oder mit einem der zahlreichen Progrämmchen für die unterschiedlichen Handy-Familien. Genannt seien hier z.B. Twibble, ein Java-Client, Twidroid für Google Android Handys oder Twitteriffic für’s iPhone

50.000 gegen #zensursula

Wie Don Dahlmann hier schrieb, gibt’s für den Mai ein spannendes Projekt, 50.000 Unterschriften unter die E-Petition „Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“. Wer noch keine Erfahrung mit dem E-Petitinsserver des Deutschen Bundestages hat, kann sich jetzt damit befassen.

Text der Petition

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die „Sperrlisten“ weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Begründung

Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Worum geht’s? Es geht darum, dass endlich mal jemand aufsteht und den Damen und Herren im Bundestag klar macht, dass es Themen gibt, die zu wichtig und zu ernst sind, um sie wegen kurzfristiger Wahlpropaganda auszuschlachten und zu benutzen.

Dazu gehört der Kampf gegen Kinderpronographie, dazu gehört aber auch der Kampf gegen die Zensur, in diesem Fall im Internet. Die im Gesetzentwurf geforderte Sperrliste ist mit einfachsten Mitteln zu umgehen und wirkt eher wie ein Vorhang vor den grausigen Bildern, statt dafür zu sorgen, dass derartige rechtswidrige Inhalte aus dem Netz verschwinden. Die dafür etablierten Mechanismen werden von der CDU nicht erwähnt bzw. negiert.

Stattdessen soll ein Mechanismus etabliert werden, der vorgeblich gegen Kinderpronographie wirken soll, aber schon jetzt Begehrlichkeiten bei den verschiedensten Behörden weckt, die die gleiche, wenig wirksame Anwendung auch für die Zensur anderer Inhalte nutzen möchten.

Fritzchen auf Spiegel Online

Seit dem 27.01.09 ist Fritzchen in der Rubrik „Altmetall“ von Spiegel Online vertreten. Vor ein paar Wochen habe ich ein paar der Geschichten aus dem BugLog zusammengekürzt und an Spiegel Online geschickt. Hier könnt ihr lesen, was daraus wurde: Flotter Käfer in Fredersdorf.

Es sind sogar vier Photos dabei. OK, ein paar Ungereimtheiten hat der Artikel, aber das verbuche ich unter künstlerische Freiheit. So sind die Stoßstangen bislang nicht aus Vietnam sondern aus Wolfsburg und mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso alt wie der Rest des Käfers. Aus Vietnam ist stattdessen die Inneneinrichting, die allerdings auf den Bildern nicht zu sehen ist. Meine Schuld, ich hatte gerade keine Photos in passender Auflösung parat. Und natürlich hat Fritzchen bei der Überführung keine Probleme mit der Batterie gehabt. Es ist eben nur so, dass 6V Bilux bei weitem nicht so hell strahlt wie H4. Und seine Dienste als Hochzeitskutsche haben es irgendwie auch nicht bis in den Artikel geschafft.

Sei dem, wie ihm will, mein Käfer ist auf Spiegel Online, ich bin noch ganz aus dem Häuschen. Jetzt noch ein bisschen gutes Wetter und eine erfolgreiche TÜV-Abnahme und die Saison kann wieder losgehen

Wie Fritzchen nach Hannover kam

07.11.2004 Der Erstkontakt zwischen mir und meinem neuen alten Käfer fand bei eBay statt, wo ich durch Zufall über ihn stolperte. Da er in Göttingen stand und ich in Hannover, lag es nahe, ihn sich zumindest einmal anzusehen.

Gesehen, haben wollen, nicht lange verhandeln und kaufen waren innerhalb kürzester Zeit erledigt. Es dauerte allerdings noch ganze fünf Tage, bis ich ihn dann auf eigener Achse (Ehrensache) nach Hannover überführen konnte. Davor lag noch ein kurzer Besuch bei meiner Autoversicherung (gut 75 € Haftpflichversicherung sind pro Jahr fällig) und bei der Zulassungsstelle (10,50 €) für die Überführungskennzeichen (19,50 €).

12.11.2004 Damit ging’s dann per ICE mit Tempo 250 nach Göttingen und von dort nach einem kurzen Klönschnack mit Claudia per Boxerklingeln um 14:30 zurück nach Hannover. Leider ist November keine wirklich geeignete Zeit, um mit geöffnetem Dach zu fahren, aber auch geschlossen macht Fritzchen, wie ich ihn getauft habe, wirklich Spaß.

Auf der Autobahn ging’s die ersten zehn Kilometer nur im Schritttempo. Man fragt sich schon, wer auf die lustige Idee kommt, ausgerechnet auf einem Freitagnachmittag die A7 in der Baustelle einspurig zu machen, nur um alte Fahrbahnmarkierungen abzukratzen. Fünf Flüche für den Kasper bei der Baustellenplanung!

Danach ging’s dann aber recht flott mit knapp 100 km/h bergab und bergauf, immer hart verfolgt von den Brummis. Habe ich da irgendwas verpasst, oder hält sich schlichtweg kein LKW-Fahrer mehr an das Tempolimit von 80 km/h? Mit Tempo 95 bin ich zweimal von LKWs überholt worden. Und bei dem antiquierten cW-Wert des Käfers hat’s mich jedesmal leicht auf die Standspur versetzt, wenn die Kollegen der rollenden Zunft an mir vorbeibrausten.

Damit mir das nicht öfter passierte, habe ich dann halt etwas mehr Gas gegeben und die alten 40 PS moderat mobilisiert. Irgendwann erreichte Fritzchen dann sogar Tempo 130, aber da bin ich dann schnell wieder rechts rüber und hab‘ ihn auf etwas über 100 eingebremst, die Zeiten, als Käfer noch als Rennwagen liefen, sind vorbei 🙂

Nachdem mir der Stau natürlich etwas den Schnitt versaut hatte, kam ich so gegen 16:30 am Kreuz Hannover-Ost an. Viel zu früh, um den ersten Ausflug schon zu beenden, also noch ein kurzer Abstecher nach Dedenhausen zu Muttern, Auto vorführen und in alten Käfer-Erinnerungen schwelgen.

Das bedingte natürlich, dass Fritzchen und ich im dunkeln und bei leichtem Nieselregen zurück nach Hannover mussten. Jaja, sechs Volt und 42 Jahre fordern hier ihren Tribut. Ganz oben auf der Liste der Dinge, die ich zuerst checken muss, stehen seitdem die Kohlen der LiMa und der Anpressdruck der Scheibenwischer, die sich beim ersten Einsatz eher als Tropfenverschmierer präsentierten. Aber egal, wir kamen ohne Probleme nach insgesamt ca. 210 km in Hannover an.

13.11.2004 Hier sieht man Fritzchen, einen Tag, nachdem er und ich die aufregende Reise von Göttingen nach Hannover unternahmen. Natürlich regnete es wieder. Immerhin fällt einem so der doch ziemlich stumpfe Lack nicht so auf

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Ein erster Abstecher führte uns zu Stefan, mit dem ich anno 1985 mit meiner damaligen Käfer die Tour von Hannover nach Arcachon und zurück gemacht hatte. Klar, dass Stefan der erste sein musste, dem ich Fritzchen vorführte. Stefan, sein Sohn Lennie (5) und ich machten dann eine kleine Herrenrunde im Käfer zum Baumarkt und zurück.

Alte Zeit wurden beschworen und man wusste nicht mehr so recht, wie man die 1600 km damals ohne bleibendes Ohrensausen überstanden hat. Aber irgendwie gehört das wohl einfach dazu.

Danach wurde Fritzchen dann anlässlich von Aarons achtem Geburtstag noch der versammelten Familie vorgeführt. Für morgen ist eine Probefahrt mit meinem Bruder und meinem Neffen geplant. Montag dann endlich die richtige Zulassung