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Erste openSUSE Konferenz in Nürnberg vom 17.-20.09.2009

Mitte Septemper findet in Nürnberg die erste openSUSE Konferenz statt. Vom 17.09. bis zum 20.09.2009 können alle openSUSE Interessierten, vom Entwickler bis zum Anwender, in Nürnberg im BFW-Tagungszentrum am Tagungsprogramm und einem Barcamp teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist vorher eine Registrierung nötig.

“Dress code: None, but clothes are mandatory.”

Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 4: XUbuntu revisited

Das Thinkpad 600 lag jetzt etwas mehr als ein Jahr fast nur rum, der letzte funktionierende Stand war ein etwas fett geratenes openSUSE Linux. Der Installationsversuch mit XUbuntu 7.04 war ja nur semi-erfolgreich, es ließ sich installieren, aber die Bildschirmauflösung verharrte bei 800×600 Pixeln.

Mittlerweile ist auch XUbuntu in der Version 9.04 zu haben und damit war es Zeit, das alte Denkbrett wieder hervor zu holen und einen neuen Installationsversuch zu starten.

Installiert wurde ohne neue Partitionierung, stattdessen wurden die alten Partitionen nur neu formatiert und als / und swap ins System integriert.

Die Mindestanforderung an eine graphische Installation erfüllt das Thinkpad 600e gerade noch so, die vorhandenen 192 MB RAM sind die Untergrenze. Da auch XUbuntu als Livesystem von der CD bootet, hat man schon einen guten Anhaltspunkt, ob diese Linuxversion auf der Hardware läuft und wie es später aussieht.

Zwar dauerte das Booten des Livesystems eine kleine Weile, aber es lief und zeigte die native Bildschirmauflösung, 1024×768 Pixel. Direkt aus dem Livesystem wurde die Installation gestartet. Nachdem die Partitionsfrage geklärt war, dauerte die Installation ca. 90 min.

Die vorhandene Windows98-Installation wurde korrekt ins grub-Menü integriert, die Bildschirmauflösung des installierten Systems ist genauso wie die des Livesystems, 1024×768, also eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorvorvorgängerversion.

Leider habe ich mittlerweile den D-Link WLAN Adapter nicht mehr und mit dem FritzWLAN-Stick liess sich nichts anfangen. Ein eilig beschaffter leidlich aktueller PCMCIA-Ethernetadapter funktioniert aber klaglos.

Insgesamt läuft das Notebook mit dem aktuellen Linux allerdings gefühlt deutlich langsamer als mit dem zeitgenössischen Windows 98. Das ist auch völlig OK, es dient in meiner Computer-Kollektion sowieso als Spielekonsole für Uralt-Spiele.

Fazit, die Fortschritte, die Linux mit jeder neuen Version macht, lassen sich auch mit Uralt-Hardware nutzen. Als Schreibmaschine oder Gelegenheitssurfstation reicht das Gespann XUbuntu 9.04 und Thinkpad 600e aus, große Geschwindigkeiten sollte man allerdings nicht erwarten.

Schlägt Windows XP Linux auf Netbooks

Auf wiwo.de ist ein lesenswerter Artikel erschienen, “Windows schlägt Linux“. OK, das klingt etwas reisserisch, aber wenn man weiter liest, klärt sich die Aussage auf. Es geht um Netbooks, genauer, um das Angebot an Betriebssystemen, die man zusammen mit den Netbooks erstehen kann.

Laut Microsoft hat Windows in den USA auf Netbooks einen Marktanteil von 96 %. Ob diese Zahl stimmt, kann nur Microsoft wissen, ein Blick in die aktuellen Netbook-Angebote offenbart aber, dass es zumindest eine größere Auswahl an Windows-Netbooks als an Linux-Netbooks gibt. Dabei kann man alles, was man sinnvollerweise mit einem Netbook tut, unter Linux machen. Zudem hat man beim Linux-Netbook gleich das komplette Softzwarepaket, dass man braucht.

Warum also kommt Linux auch hier nicht in Schlagdistanz zu Windows XP, einem Betriebssystem, dass immerhin schon etliche Jahr eauf dem Buckel hat und gerade aus dem normalen Support herausfällt? Der Autor des wiwo-Artikels vertritt die Auffassung, es läge daran, dass Linux von der Masse der Verbraucher einfach nicht gemocht wird.

Diese Auffassung teile ich nicht. Netbooks sind in der Regel Zweit- oder Drittrechner. D.h. es gibt schon eine Vorauswahl, denn niemand wird sich ein weiteres Betriebssystem zulegen, wenn es die Notwendigkeit dazu nicht gibt. Wer also nicht schon auf dem Haupt-PC Linux nutzt, verspürt keinen großen Drang, es auf dem Netbook einzusetzen. Und der Nachbar, mit dem man sich gelegentlich über PC-Probleme austauscht oder der Freund, der einem bei PC-Problemen hilft, weiss bei Windows auch eher Rat. Linux hat eben nicht den Marktanteil von Windows. Wer daher glaubte, Linux könnte ausgerechnet bei Netbooks die Windows-Marktführerschaft brechen, geht von falschen Voraussetzungen aus.

Darüber hinaus gibt es noch ein anderes Problem. Auch das ist nicht neu, sondern ungefähr so alt wie Linux selbst. Hardwaretreiber für Linux werden, wenn überhaupt, von den Hardwareherstellern zögerlich bis stiefmütterlich behandelt. Neue Treiber erscheinen später als für Windows. Oft ist zusätzliche Konfigurationsarbeit unter Linux notwendig. Mittlerweile findet man zwar für fast jede Hardware, vom Multifunktionsdrucker bis zum UMTS-Stick, die passenden Treiber, aber es ist jedes Mal deutlich mehr Aufwand nötig als bei Windows. Um nicht falsch verstanden zu werden, dass ist kein Fehler von Linux oder ein Vorzug von Windows, es ist schlicht das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

Und wenn man sich dann mal die Linux-Installationen ansieht, die man mit dem Notebook bekommt, hinterlassen sie ein sehr heterogenes Bild. Das Linpus-Linux, dass mit meinem Acer-Netbook geliefert wurde, funktionierte zwar einwandfrei mit der vorhandenen Hardware (Webcam, Sound, LAN, WLAN), war als verküppeltes Fedora Linux aber nur umständlich zu erweitern.

In einem stimme ich dem wiwo-Autor sofort zu, hier haben Firmen wie Ubuntu und Novell die Zeichen der Zeit verpennt. Der Ubuntu Netbook Remix (UNR), den es zur 9.04 “offiziell” geben wird, hätte schon viel eher kommen müssen, um einen nennenswerten Effekt zu erzielen. openSUSE auf einem Netbook zu installieren gelingt auch jetzt nur mit etwas Aufwand. Hier hätte openSUSE/Novell verlorenes Terrain zurück erobern können, wenn man frühzeitig reagiert hätte.

Man stelle sich vor, bei MediaMaxSaturn etc. gäbe es ein neues Netbookangebot, natürlich mit Windows. Und davor, gegenüber des Eingangs, ist ein Ubuntu-Stand, wo man UNR für den Selbstkostenpreis auf USB-Stick bekommt. Noch schöner natürlich, wenn neue Netbooks gleich mit einem echten, voll erweiterbaren und sinnvoll installierten Linux ausgeliefert würden. Acer, Asus, MSI, höret mein Flehen.

Linuxtag auf dem Acer Netbook

Nachdem Ubuntu als Installation in Windows XP so gut funktioniert hat und das Netbook ja mal mit Linpus Linux, einem Fedora-Clone ausgeliefert wurde, war es an der Zeit, Linux auch endlich gleichberechtigt neben Windows zu installieren. Das Windows darf bleiben, ich halte mir gern alle Optionen offen. Weiterlesen

Truecrypt mit Linpus Linux

Wie im Artikel über das Acer Aspire Netbook schon erwähnt, ist Linpus ein eher unsicherer Vertreter der Gattung Linux-Distributionen. Standarduser ist “user” ohne Passwort.
Da ich es mir generell zur Regel gemacht habe, bei mobilen Geräten die persönliche Daten in verschlüsselten Containern aufzubewahren, bietet es sich natürlich an, auf dem Netbook Truecrypt zu installieren.
Linpus basiert auf Fedora 8, was einem aber nicht viel nützt, denn Fedora bringt kein fertiges Paket für Truecrypt mit und auf http://truecrypt org gibt es nur Installationspakete für openSUSE und Ubuntu.
Natürlich kann man sich den Kram auch selbst kompilieren, aber dafür muss erst das komplette Drumherum auf’s Netbook.
Das geht auch einfacher, dank Tante Gugel. Es gibt durchaus fertige Pakete, nur eben nicht vom Projekt und auch nicht von der Distribution. Ein Hinweis im Fedoraforum bringt einem den Link auf das nötige Paket und einen Tipp zur Vorgehensweise.
Mittels
yum localinstall --nogpgcheck truecrypt-5.1-1.i386.rpm
wird Truecrypt sauber installiert.
Ein Aufruf von truecrypt im Terminal bringt dann die GUI auf den Bildschirm, mit der man ganz analog zur Windows-Version Truecrypt-Container erstellen und mounten kann.
Die gemounteten Container finden sich im System unter /media/truecrypt1 etc.
Natürlich lassen sich auch ContainerMounten, die mit der WIndows-Version erzeugt wurden.

Thinkpad 600 mit aktuellem Linux, Teil 1

In meiner Rechnersammlung befindet sich u.a. auch ein altes Thinkpad 600, laut Aufkleber auf dem CD-Laufwerk von 1998. Ausgerüstet mit 192 MB RAM, einem 300 MHz Pentium II und einer 4,3 GB Festplatte war das vor knapp zehn Jahren ein gut ausgestattetes Business-Notebook.

Wie kriegt man auf so ein altes Ding ein aktuelles Linux? Linuxe gibt’s genug, also habe ich einfach ein wenig herumprobiert.

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Updateversuch von openSUSE 10.2 auf 10.3 RC1

Nachdem mein Familienserver mit openSUSE 10.2 nur noch, nun ja, sagen wir mal interessante Effekte zeigte, war es an der Zeit, das ungeliebte 10.2er System loszuwerden. Ehrlich, ihr Novellis, mit der Updateverwaltung der 10.2 hattet ihr echt einen schlechten Tag. Oder war das ein kurzer Ausbruch von Anwenderhass? Sozusagen ein MassenLART?

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Dual-Monitor-Betrieb mit einer ATI Radeon HD2600 Grafikkarte

Kurz gesagt, das Einrichten des Dual-Monitor-Betriebs auf meinem neuen Rechner gestaltete sich etwas tricky. Auf dem alten Rechner mit der fünf Jahre alten ATI Radeon 9700 Karte gab’s da keine Probleme, aber für die neue Karte gibt es erst seit ein paar Tagen einen Treiber von ATI. Und mit dem vesa-Treiber wollte Xinerama gar nicht laufen. Weiterlesen

Leitfaden für Umsteigewillige von Windows zu Linux

Allein die Tatsache, daß Du diesen Artikel liest, lieber Leser, beweist schon, daß Du zumindest ein gewisses Interesse an Linux mitbringst, wenn Du nicht schon längst mit Linux arbeitest. Selbst im ungünstigsten Fall ist die erste Bedingung für einen Wechsel zu Linux schon erfüllt: das Interesse! Weiterlesen

openSUSE DVD-tauglich machen

Linux das DVD-Abspielen beizubringen wird immer leichter. War es vor ein paar Jahren noch nötig, eine wahre Installationsschlacht mit diversen RPMs zu schlagen, um SUSE Linux das Abspiele von DVDs abzuringen, reicht heute schon ein kurzer Besuch bei packman.links2linux.de, um sich Win32-Codecs, speex und ein entfesseltes kaffeine abzuholen.
Nachdem die RPMs mit rpm -Uhv installiert waren, ging’s auch wieder mit dem DVD-Ansehen.
Ach ja, wie immer der Hinweis, libdvdcss findet man bei packman natürlich nicht, da der rechtliche Status nicht geklärt ist.
Am DMA-Modus brauchte ich diesmal nicht zu schrauben, der war schon beim Update auf openSUSE 10.2 eingeschaltet.