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Linuxtag auf dem Acer Netbook

Nachdem Ubuntu als Installation in Windows XP so gut funktioniert hat und das Netbook ja mal mit Linpus Linux, einem Fedora-Clone ausgeliefert wurde, war es an der Zeit, Linux auch endlich gleichberechtigt neben Windows zu installieren. Das Windows darf bleiben, ich halte mir gern alle Optionen offen. Weiterlesen

Truecrypt mit Linpus Linux

Wie im Artikel über das Acer Aspire Netbook schon erwähnt, ist Linpus ein eher unsicherer Vertreter der Gattung Linux-Distributionen. Standarduser ist “user” ohne Passwort.
Da ich es mir generell zur Regel gemacht habe, bei mobilen Geräten die persönliche Daten in verschlüsselten Containern aufzubewahren, bietet es sich natürlich an, auf dem Netbook Truecrypt zu installieren.
Linpus basiert auf Fedora 8, was einem aber nicht viel nützt, denn Fedora bringt kein fertiges Paket für Truecrypt mit und auf http://truecrypt org gibt es nur Installationspakete für openSUSE und Ubuntu.
Natürlich kann man sich den Kram auch selbst kompilieren, aber dafür muss erst das komplette Drumherum auf’s Netbook.
Das geht auch einfacher, dank Tante Gugel. Es gibt durchaus fertige Pakete, nur eben nicht vom Projekt und auch nicht von der Distribution. Ein Hinweis im Fedoraforum bringt einem den Link auf das nötige Paket und einen Tipp zur Vorgehensweise.
Mittels
yum localinstall --nogpgcheck truecrypt-5.1-1.i386.rpm
wird Truecrypt sauber installiert.
Ein Aufruf von truecrypt im Terminal bringt dann die GUI auf den Bildschirm, mit der man ganz analog zur Windows-Version Truecrypt-Container erstellen und mounten kann.
Die gemounteten Container finden sich im System unter /media/truecrypt1 etc.
Natürlich lassen sich auch ContainerMounten, die mit der WIndows-Version erzeugt wurden.

Darf’s etwas weniger sein? Erste Schritte mit dem Acer Aspire One 150 X

Seit einiger Zeit schon schleiche ich um Vertreter der neuen Gattung Netbook herum. Heute hat’s mich erwischt, ich habe mir ein Acer Aspire One 150 X zugelegt, in blau. Die Eckdaten sind schnell aufgezählt, 1.6 GHz Intel Atom CPU, 1 GB RAM, 120 GB S-ATA-Festplatte und ein 8.9 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln Auflösung. Das Ganze auf der Grundfläche von ungefähr DIN A 5 und etwas über ein Kilo schwer. WLAN ist drin, ein optisches Laufwerk nicht. Dafür hat’s drei USB-Ports und eine LAN-Buchse.

Ausgepackt und eingeschaltet ist es schnell, einfach den Akku rein, Netzteil angeschlossen und auf den Power-Knopf gedrückt, schon geht’s los. Hatte ich schon das Betriebssystem erwähnt? Nein? Na, dann jetzt. Installiert ist Linpus Lite, ein Linux auf Fedora 8 Basis, aber das erfährt man nur auf Umwegen. Aber der Reihe nach. Weiterlesen

Vixta visited

vixtavisited01Beim dritten Anlauf hat es mit der Installation von Vixta, einem auf Fedora aufsetzenden Linux-Clone mit Vista-Look endlich geklappt. Übrigens, man behalte im Kopf, das die Namensgeber aus Portugal kommen, dort wird das “X” wie ein weiches “sch” ausgesprochen. Das macht aus dem für Deutsche gewöhnungsbedürftigen Namen mit unartigen Assoziationen “Vischta”, was wiederum fast wie das “Original” klingt.

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Leitfaden für Umsteigewillige von Windows zu Linux

Allein die Tatsache, daß Du diesen Artikel liest, lieber Leser, beweist schon, daß Du zumindest ein gewisses Interesse an Linux mitbringst, wenn Du nicht schon längst mit Linux arbeitest. Selbst im ungünstigsten Fall ist die erste Bedingung für einen Wechsel zu Linux schon erfüllt: das Interesse! Weiterlesen

Tempora mutantur, Tux!

Allen, die wie ich, ihre altsprachlichen Kenntnisse hauptsächlichich aus der eingehenden Lektüre von Asterix Comics bezogen, sei obiger Satz kurz übersetzt:

Die Zeiten ändern sich, Tux!

Wie sich die Zeiten geändert haben, das will ich im folgenden einmal kurz und äußerst subjektiv beleuchten. Daß die Zeiten sich geändert haben, ist jedem, der schon länger der Spaßfraktion der Linux-Nutzer angehört deutlich und bleibt auch Neueinsteigern nicht mehr verborgen. Allein die Tatsache, dass es diese Neueinsteiger vermehrt gibt, zeigt, wohin die Reise geht. Linux wird nicht mehr auf Disketten in halbgeheimen Zirkeln auf Uni-Installationspartys weitergegeben sondern man findet es entweder im Buchhandel in diversen Versionen oder auf Heft-CDs und -DVDs von ComputerBild bis c’t.

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Times are changing

Zoom, Zeitsprung in den Dezember 1997

Tja, da ist er, der Linuxanfänger, der sich Gedanken darüber macht, welche Linux-Distribution er sich zum Einstieg in das freie Betriebssystem gönnen sollte.

Im Lastenheft steht z.B. eine umfassende Dokumentation, die über eine ausführlich erklärte Installationsanleitung hinaus dem lernwilligen Linux-Neuling auch noch ein paar Linuxgrundlagen vermitteln soll. Umfassender Installationssupport (um all die kleinen Gizmos in seinem Rechner unter Linux zum Laufen zu bringen) ist ihm genauso wichtig wie ein möglichst einfach zu bedienendes Installationsprogramm.

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