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Schottland 2015, 1000 Meilen Highlands, Flowlands und Lowlands


Tag 1

Abflug mit dreieinhalb Stunden Verspätung, in Schönefeld alles andere als kurzweilig. Habe lernen müssen, dass man in Schönefeld erstens nicht mehr als drei Stunden vor tatsächlichem Abflug durch den Security Check kommt und zweitens, dass es auch nicht lustiger wird, wenn man durch ist.

Ankunft in Edinburgh bei Nacht. Habe gelernt, dass man eigentlich schon einen Mietwagen braucht, um in Edinburgh Airport zur zentralen Mietwagenstation zu kommen. Fussläufig in fünf bis zehn Minuten zu erreichen.

Reserviert war ein netter kleiner Vauxhall Astra, aber wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf einen Ford Mondeo. Schön für Langstrecke, weniger schön für Single Track Roads. Das Auto war am ersten Tag gefühlte drei Meter breit. Mit nur einmal Verfahren nach Falkirk ins Hotel.

Tag 2

Nach dem Full Scottish Breakfast (ohne Haggis) endlich, nach sieben Jahren, das Falkirk Wheel besichtigt. Die einzige Methode weltweit genutzt, ein threesixty mit einem Passagierschiff zu machen.

Dann in leichtem Regen durch die Trossachs in die Highlands nach Pitlochry. Die Hotelwahl war goldrichtig, das Old Mill Inn kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Tag 3

Nach dem wirklich hervorragenden Frühstück (wieder Full Scottish und wieder ohne Haggis) Wanderung durch einen schönen Eichenwald mit Wasserfall zur Edradour Distillery. Sehenswert, eine der kleinsten Destillen Schottlands.

Abends noch ein Abstecher Zum Loch Tummel, Queen’s View checken. Single Tracks Roads im Wald machen keinen Spaß. Dafür muss man wohl schottischer LKW-Fahrer sein.

Tag 4

Nach einem Tipp der Hotelrezeptionistin The Hermitage besucht. Klasse Wanderung, super Wasserfall. Danach Dunkeld und die Kathedralenruine besichtigt. Regenjacke gekauft und gleich wieder vergessen.

Danach noch nach Aberfeldy, eine alte Brücke und eine alte Wassermühle mit Buchladen ansehen und einen entspannten Tee im Buchladencafé mit lecker Kuchen.

Tag 5

Der Marathontag. Nach drei Nächten Abschied von Pitlochry. Nächste Haltestelle Brora (oder eben auch nicht). Wir kamen so super durch, dass wir uns entschlossen, den eigentlich erst für den Folgetag geplanten Abstecher zum Castle of Mey vorzuziehen. Also fuhren wir von Pitlochry erst mal durch bis zum Castle of Mey an der Nordspitze der britischen Insel, mit einer kurzen Pause im Garten von Dunrobin Castle und einem Minimalstop am Dunnet Head, dem wirklich nördlichsten Punkt der britischen Insel. Der Walled Garden des Castle of Mey ist nett, aber aus meiner Sicht keine derartige Anreise wert.

Danach dann wieder zurück bis Brora. Hotel war nett, aber etwas veraltet und insgesamt nicht preiswert.

Tag 6

Von Brora zurück über Inverness nach Elgin. Von dort durch die Speyside Highlands nach Balmoral. Die Speyside Highlands sind wirklich klasse. Spitfire Strassen. Nie länger als dreissig Sekunden geradeaus und nie länger als dreissig Sekunden auf einer Höhe. Hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Hinter jeder Ecke ein anderer Blick. Und mitten in den Highlands zwei Skigebiete. Schöner Spaziergang durch den Park von Balmoral Castle. Von Balmoral dann weiter zurück nach Pitlochry, wieder ins Old Mill Inn.

Tag 7

Nach den langen Etappen der letzten zwei Tage kam eine kurze Etappe über Scone Palace bei Perth nach Dunfermline, unserer letzten Übernachtung. Freunde besucht, Spaß gehabt.

Tag 8

Endspurt zum Flughafen. Abflug bei 25°, Landung in Berlin bei 35°. Dank entgleister S-Bahn in Hoppegarten habe ich mir entspannt ein Taxi nach Hause gegönnt.

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Schottland Tag 11: von Callander über Dunfermline und Perth nach Edinburgh

Von Callander ist es nicht mehr allzuweit nach Edinburgh, dem heutigen Endziel unserer Schottlandtour. Da wir dort nicht vor 15:00 unsere Appartmentschlüssel bekommen konnten, blieb reichlich Zeit für die kurze Strecke.

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Schottland Tag 10: von Portree über Glencoe nach Callander

Als wir in Portree starteten, hatten wir uns noch nicht entschieden, wohin uns unserer Reise am heutigen Tage bringen würde. Die Entscheidung hatten wir uns für nach dem Besuch von Eilean Donan Castle vorgenommen

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Schottland Tag 9: von Portree nach Portree

Vor dem abendlichen Besuch des Caledon-Konzerts in Portree hatten wir uns die Umrundung der Nordhalbinsel von Skye vorgenommen, der Trotternish-Peninsula.

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Schottland Tag 8: von Ullapool auf dem West Highland Track nach Portree

Da wir die Tour über die äußeren Hebriden kurzfritig gecancelt hatten, stand uns nun der Landweg nach Portree bevor. Nicht weiter schlimm, man fährt mitten durch die schönsten Highlands, biegt irgendwann rechts ab Richtung Skye, fährt über die Brücke auf die Insel und noch ein paar zig Meilen weiter und ist da.

Kaum waren wir auf Skye, fing es wie aus Kübeln an zu schütten. Sehr malerisch dabei war, wo das Wasser sich plötzlich in der Landschaft seine Bahn brach.

Das B&B in Achachork war sehr nett und nagelneu.

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Schottland Tag 7: von Elgin über Fort George, Culloden und Inverness nach Ullapool

Der siebte Tag begann ruhig, wurde aber noch spannend. Wir fuhren morgens von Lossymouth los und machten den ersten Zwischenstop in Fort George, einer immer noch im Dienst der Royal Army befindlichen Festungsanlage aus dem 18. Jahrhundert, die gebaut wurde, um die Mündung des Ness zu verteidigen.

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Schottland Tag 6: von Elgin nach Dufftown und zurück

Nach dem Frühstück ging’s erstmal zur Elgin Cathedral, einer wirklich sehenswerten Ruine. Mich beschlich die ganze Zeit der Eindruck, es handele sich eigentlich gar nicht um eine Ruine sondern einfach um eine Kathedrale im Bau. Ken Follet muss irgendwann hiergewesen sein, um Anregungen für Die Säulen der Erde aufzuschnappen.

Dann ging es wieder zum Cashmir Heritage Center, eigentlich nur Erdbeeren kaufen. Die gab’s noch nicht, stattdessen kaufte ich mir zwei Hosen.

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Schottland Tag 5: von Fort William über Urquart Castle nach Elgin und Lossymouth

Angesichts des morgens schon eher regenrischen Wetters löste sich der Plan, mit der Seilbahn auf den Ben Nevis zu fahren, sozusagen im Regen auf. Kurzerhand verkürzten wir unseren Aufenthalt in Fort William und brachen einen Tag früher auf Richtung Loch Ness. Während meiner vorangegangenen drei Aufenthalte in Schottland hatte ich es nicht bis hierhin geschafft, mir aber von verschiedenen Seiten sagen lassen, dass das kein großes Versäumnis sei.

Stimmt, ist es nicht. Loch Ness sieht genauso aus, wie viele andere schottische Lochs, nur eben etwas länger. Urquart Castle ist eine recht nett aufbereitete Ruinenanlage, kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

Da wir relativ früh in Inverness waren, entschlossen wir uns, gleich bis Elgin weiterzufahren, wo Heide gern ins Cashmir Heritage Center wollte. Heides Instinkt ist es auch zu verdanken, dass wir das wirklich gemütliche B&B etwas ausserhalb von Elgin in Lossymouth direkt am Meer fanden. Da gefiel es uns so gut, das wir gleich um einen Tag verlängerten.

In Elgin beschränkten wir uns an unserem Ankunftstag auf das Cashmir Heritage Center, wo wir für Heide einen Schal mit dazu passenden Handschuhen erstanden und für mich zwei Schälchen enorm großer und gutaussehender schottischer Erdbeeren.

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Schottland Tag 4: von Oban nach Fort William, Glenfinnan und Glencoe

Unser ursprünglicher Plan sah vor, zwei Übernachtungen in Fort William einzuschieben, abends ins Kino zu gehen und am nächsten Morgen dann den dampfbetriebenen „Jacobite“ mach Mallaig und zurück zu nehmen.

Dabei wären wir über den Glenfinnan-Viaduct gefahren, der seit Harry Potter Teil 2 einige Bekanntheit erlangt hat und hätten von dort einen schnellen Blick auf das Glenfinnan Monument werfen können, dass an die Landung von Bonny Prince Charly erinnert, die hier 1744 stattfand, um 1745 mit einem Disaster in Culloden das Ende der jakobitischen Bemühungen für ein katholisches Schottland zu markieren.

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Schottland Tag 3: von Callander über Loch Katrine nach Oban

Die ersten zwei Stunden verbrachten wir auf besagtem Ausfliugsdampfer, der Lady of the Lake, einmal nach Stronachlochar und zurück. In Stronachlochar kann man derzeit die SS Sir Walter Scott im „Hafen“ liegen sehen.