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DVDs abspielen unter Ubuntu Linux 8.10 Intrepid Ibex

Ein Dauerthema unter Linux, frisch installiert kann man keine DVDs abspielen. Bei Ubuntu kommt noch dazu, dass als Standardplayer Totem installiert ist, wie ich finde, keine optimale Wahl.
Der erste Schritt ist also das Nachinstallieren von VideoLanClient, kurz vlc. Den bekommt man aus einem der Ubuntu-Repositories, und zwar aus “multiverse”. Das muss daher vor der Installation in “System -> Systemverwaltung -> Software-Paketquellen” aktiviert werden.
Danach geht’s per Terminal weiter:
sudo apt-get update
sudo apt-get install vlc vlc-plugin-esd mozilla-plugin-vlc
So, ab jetzt kann man zumindest DIVX-Filme sehen, aber DVDs entziehen sich immer noch dem Blick des Cineasten in Spe. Wie es der Zufall so will ist das Videolan-Team aber auch für eine Datei namens libdvdcss verantwortlich, die dem vlc endlich auf die Sprünge hilft. Hat man die Datei per Google-Suche gefunden (die Schlagworte “videolan” und “libdvdcss” helfen dabei), braucht man nur die passende deb-Datei anklicken und Ubuntu übernimmt den Rest.
Auf meinem Netbook mit externem Plextor-Brenner war es danach noch nötig, die DVD einmal auszuwerfen und wieder einzulegen. Jetzt erkennt das System die DVD und vlc kann sie abspielen.

Update: Sollte sich VLC gleich nach dem Starten wieder beenden, hilft der Tipp von Domingo (siehe Kommentare). Die DVD lässt sich abspielen, nachdem man in VLC unter Einstellungen -> Video-Output auf X11 umgestellt hat.

Darf’s etwas weniger sein? Erste Schritte mit dem Acer Aspire One 150 X

Seit einiger Zeit schon schleiche ich um Vertreter der neuen Gattung Netbook herum. Heute hat’s mich erwischt, ich habe mir ein Acer Aspire One 150 X zugelegt, in blau. Die Eckdaten sind schnell aufgezählt, 1.6 GHz Intel Atom CPU, 1 GB RAM, 120 GB S-ATA-Festplatte und ein 8.9 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln Auflösung. Das Ganze auf der Grundfläche von ungefähr DIN A 5 und etwas über ein Kilo schwer. WLAN ist drin, ein optisches Laufwerk nicht. Dafür hat’s drei USB-Ports und eine LAN-Buchse.

Ausgepackt und eingeschaltet ist es schnell, einfach den Akku rein, Netzteil angeschlossen und auf den Power-Knopf gedrückt, schon geht’s los. Hatte ich schon das Betriebssystem erwähnt? Nein? Na, dann jetzt. Installiert ist Linpus Lite, ein Linux auf Fedora 8 Basis, aber das erfährt man nur auf Umwegen. Aber der Reihe nach. Weiterlesen

DVD-Wiedergabe unter Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon

Die Ertüchtigung einer Linux-Installation zum Abspielen von DVDs wird wirklich immer einfacher, auch wenn es nicht ganz ohne Überraschungen und Umwege geht.
Bei Ubuntu 7.10 wollte ich es zuerst mit dem serienmäßigen Totem-Player probieren. Nach der normalen Installation kann er natürlich noch keine verschlüsselten DVDs spielen. Mit der libdvdcss lässt sich dem natürlich abhelfen. Dazu half diesmal ein kurzer Abstecher zu medibuntu, einer Seite, die sich das Ziel gesetzt hat, Ubuntu multimediamäßig auf die Sprünge zu helfen.
Mit libdvdcss erkennt Totem die DVD und spielt sie sofort ab, leider in Englisch. Ein Umschalten der Audiospur zu “Deutsch” in Totem führt nur dazu, dass der Film nun lautlos weiter gezeigt wird.
OK, ich benutze sowieso lieber den Videolan Client, wie den aufmerksamen Lesern ja bekannt sein dürfte.  In Synaptic ist der Player unter dem Stichwort vlc zu finden. Dank der schon installierten libdvdcss ist die Wiedergabe der DVD dann kein Problem mehr. vlc startet auch, anders als Totem, mit dem Eingangsmenü der DVD, so daß man vor dem Filmstart die Audiospur wählen kann.
Und wieder steht dem Filmgenuß nichts mehr im Weg.

DVD-Wiedergabe mit VideoLAN unter Ubuntu 7.04

Jahre als Linux-Nutzer gehen ins Land, unzählige Linux-Installationen, entweder zum Spaß oder zum Benutzen habe ich durchgeführt und eins haben sie alle gemeinsam, sie können keine verschlüsselten DVDs abspielen. Für SUSE und Konsorten hatte ich das Problem für kaffeine schon gelöst, aber der Umstieg auf Ubuntu verlangt es, sich mit dem Thema mal wieder zu befassen. Weiterlesen