Reisen wie anno 2007

Meine Hoffnung von heute morgen wurde erfüllt, für die Rückfahrt stellte sich ein revidierter ICE 1 am Bahnsteig in Frankfurt auf. In der Luxusvariante ICE Sprinter, d.h. Platz suchen und von Frankfurt bis Berlin nonstop plus Steckdosen an jedem Platz.

OK, mein Handy hat mittlerweile wieder Strom, aber zum Arbeiten mit dem Notebook finde ich es angenehm, mir über den verbleibenden Akkustrom keine Gedanken machen zu müssen.

Da der Zug relativ leer ist, habe ich ein ganzes Abteil für mich, sogar mit Tisch, was die ursprüngliche Ausstattung nicht besaß.

Entspanntes Reisen bis kurz vor Hannover, ein Kaffee, ein Orangensaft, ein Sandwich, ein griechischer Salat, ein Schokopudding, ein Handelsblatt und ein paar Telefonate mit Kollegen.

Die wurden allerdings immer wieder unterbrochen durch die Funklöcher, die sich auf der Strecke auftun. OK, diesmal sitze ich nicht in einem der Wagen mit Handyverstärkung, aber warum mittlerweile alle Tunnel zwischen Frankfurt und Hannover mit eigenen Handyverstärkern ausgerüstet sind, nur nicht dieser eine kurz vor Fulda, erschliesst sich mir nicht wirklich.

Ebenso wie die Tatsache, dass T-Mobile es auch schlappe neun Jahre nach der UMTS-Versteigerung immer noch nicht schafft, UMTS auch ausserhalb von Städten anzubieten, bleibt im Dunkel.

In Hannover dann eine Viertelstunde Zwangspause, weil wieder einmal eine Signalstörung zugeschlagen hat. Ade Du S-Bahn um 22:04, bin ich also erst um viertel nach elf zuhause.

Aber das Reisen war wirklich sehr entspannt…

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