Netvibes, die Software, die ich immer schon mal geschrieben haben wollte

Wer’s noch nicht kennt, netvibes.com bietet den Service, sich einfach im Browser eine Seite mit den üblichen News, eMail-Abfrage, Wetterbericht und so weiter zusammenzustellen. Wenn man sich anmeldet, gibt’s den Service, diese Zusammenstellung auch von anderen Maschinen aus zugreifbar zu haben. Für die Sicherung auf dem eigenen Rechner braucht’s keine Anmeldung, das passiert über Cookies.

Alles sehr schön mit Web 2.0 Zierat aufgemacht, die einzelnen Fensterchen lassen sich per drag’n drop verschieben, man kann verschiedene Themenseiten über eine Tab-Leiste organisieren und in Maßen auch die Optik selbst über vorgefertigte Themes anpassen.

Neben den üblichen Verdächtigen (rss-Feeds) gibt es Basis-Widgets zu Wetter, Bookmarks etc., allerlei Freemailer-Widgets zur Abfrage der eigenen Mailkonten, diverse Suchwidgets und Anwendungswidgets z.B. für so illustre Dienste wie Twitter, Facebook, mySpace ebay und Co.

Ob man die Widgets, die einen immerhin zur Eingabe der persönlichen Accountinfos auffordern, nutzen will oder soll, werde ich hier nicht diskutieren, aber allein mit den rss-Feeds habe ich mir hier schon ein nettes Basisset zusammengestellt, um die Aktivitäten meiner Lieblingsblogs und -webseiten nicht aus den Augen zu verlieren.

Alles schön, das einzige, was mich ärgert ist, dass ich ähnliches vor acht Jahren auch schon mal programmiert habe. Nicht so schön und nicht so einfach zu bedienen und vor allem natürlich ohne Web 2.0 aber immerhin. Wär ich nur dran geblieben 🙂

Schreibe einen Kommentar