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Der steinige Weg zum 64bit-Vista

Hotlines sind ja was Tolles. Man braucht in keinen Laden mehr, um irgendwas zu erledigen, nein, geht alles per Hotline.

Das Hotlines auch eine moderne Form der Geißelung darstellen, wird dabei oft verschwiegen.

Meine neueste Erfahrung und nicht mal die Schlimmste erlebte ich Freitag, d.h. eigentlich wollte ich sie schon Donnerstag erleben, aber dazu später mehr.

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Google Chrome: Hype oder Strohfeuer

Nun ist es passiert, Google hat etwas getan, was wohl ausser Google nur Apple schafft, eben mal aus dem Handgelenk ein Produkt gebastelt und alle Welt interessiert sich dafür und die etablierten Marken sehen alt aus.

Was für Apple das iPhone ist, könnte für Google Chrome werden, der neue Browser, den Google Anfang dieser Woche veröffentlicht hat.

Plötzlich ist alle Welt dabei, sich über Google Chrome auszutauschen. Und so ganz nebenbei erobert sich Chrome dadurch den vierten Platz im Browserranking. Gestern liefen schon Meldungen durch die Blogosphäre, dass Chrome mittlerweile Opera überholt hat. Andere wollen wissen, dass der Siegeszug von Chrome hauptsächlich zu Lasten von Safari geht.

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Firefox 3.0 beschleunigen

Eben aufgeschnappt und ausprobiert: Firefox 3 super speed increase

Soll dem Firefox Beine machen, zumindest bei DSL-Verbindungen.

Wenn man in der about:config die Werte für network.http.pipelining und http.proxy.pipelining auf „true“ setzt, network.http.pipelining.maxrequests auf 8 setzt (ich habe keine anderen Werte ausprobiert, aber der Autor empfiehlt, ein bisschen mit dem Wert zu experimentieren) und einen neuen Wert, nglayout.initialpaint.delay erzeugt und auf 0 setzt (rechtsklick auf irgendeinen Wert, Auswahl „neu“ und „Integer“) Damit wird die Renderverzögerung aufgehoben.

Mir schien es dem Firefox auf meinem Windows-Rechner deutlich Beine gemacht zu haben, ein Vergleich mit einem unbearbeiteten Firefox auf einem Linux-Rechner lässt allerdings keine signifikante Geschwindigkeitsveränderung der Anzeige erkennen.

Reingefallen auf Microsoft und die Computerpresse…

Eigentlich hätte ich es ja besser wissen müssen. Und so einfach konnte es ja auch gar nicht sein, einfach Vista Ultimate kaufen und eine Lizenz benutzen, um Vista sowohl auf dem physischen PC als Host laufen zu lassen, als auch in einer virtuellen Maschine als Guest. So wurde es in diversen PC-Zeitschriften announced und so einen Quatsch habe ich geglaubt.

Frisch installiert sah es ja auch so aus, als ginge das. Bis ich eben, nach gut fünf Monaten das virtuelle Vista mal wieder hochgefahren habe. Natürlich meldete sich sogleich der Aktivierungsassistent und verkrüppelte nach kurzer Überprüfung mein virtuelles Vista. Eine kurze Recherche im Internet ergab dann, dass ein feiner Unterschied besteht zwischen „darf in einer virtuellen Maschine installiert werden“ und „darf gleichzeitig mit einer Lizenz auf einem PC und darin in einer virtuellen Maschine installiert werden“.

Jetzt weiss ich allerdings nicht, wen ich zuerst bashen sollte, Microsoft, die einfach konsequent den einmal eingeschlagenen Kurs der rücksichtslosen Gewinnmaximierung unbeirrbar weiter gehen oder die zahlreichen Computerzeitungsredakteure und -schreiberlinge, die aus oberflächlich gelesenen Spezifikationen die falschen Schlüsse ziehen. Oder mich selbst, der den Scheiß glaubt, den irgendein stümperhaft recherchierender Schreiberling für druckreif erklärt.

OK, da ich das virtuelle Vista in den letzten fünf Monaten nicht gebraucht habe, wird’s einfach gelöscht und gibt 20 GB Platz frei. Aber vielleicht möchte mir Microsoft ja auch eine zweite Lizenz von Vista Ultimate schenken, damit ich legal weiterarbeiten kann? Steve? Bill? Nein? Dann eben nicht, Linux macht in VMs sowieso viel mehr Spaß, weil es nämlich mit weniger Ressourcen auskommt 🙂