Web 2.0 Expo Berlin

OK, vielleicht hätte ich meine Erwartungen nicht so hoch schrauben sollen. Erwartet hatte ich coole Leute, überall auf den Gängen Blogger, die das Gesehene sofort ins Netz stellen, Aussteller mit tollen neuen Webgadgets oder irren Ideen, wie man die Buzzwords von Web 2.0 so richtig schön nutzen kann, User generated Content, MashUp, Ajax, etc.

Tja, und dann trafen wir auf einen leeren Vorplatz vor dem Berliner Messezentrum. Auch drin gab’s wenig Anlass zur Schlangenbildung, im Gegenteil, man schien allerorten froh zu sein, ein paar Besucher zu sichten.

In der Ausstellungshalle angekommen waren wir verblüfft, wie übersichtlich sich alles darbot. Im Prinzip reichten drei Minuten, um das gesamte Angebot der Halle mit einem kurzen Rundgang zu erfassen. Allerdings schien man nur auf uns gewartet zu haben und versuchte ständig, uns ins Gespräch zu ziehen. Nun maße ich mir nicht an, besonders interessant zu sein, nein, es war schlicht die Tatsache, das wir erstens zwei der wenigen Besuchern waren und zweitens auch noch den Eindruck machten, Fachbesucher zu sein. Leider war von den ganzen coolen Web 2.0 Firmen niemand da oder die haben sich alle vor uns versteckt. Nachdem wir alles Wissenswerte über eine neue Form der EAI (Ausbeute je ein T-Shirt, meins zumindest zu klein) gelernt hatten und schon fast aus der Halle waren, erwischte uns ein pfiffiger Amerikaner noch schnell und lockte uns mit beleuchteten Kugelschreibern (Ausbeute je zwei pro Person) uns doch noch alles über IDS Marke NetOptics erzählen zu lassen. War nicht uninteressant, hatte aus meiner Sicht aber auch nicht wirklich viel mit Web 2.0 zu tun.

Fazit, da muss man nicht wieder hingehen

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