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Rechnergeschichten

nachdem nun wieder einer meiner alten Rechenknechte aus meinem Einflussbereich verschwindet, gedachte ich all derer, die ich vor ihm schon hatte und wie ich sie jeweils bekam.

Den Anfang machte ein Atari 1040 STFM. Ich hatte in den Semesterferien an einem Mac II SI, einer VAX und einem IBM-Großrechner gearbeitet und sozusagen Blut geleckt. Also wurde ein wenig vom just verdienten Geld in den Atari investiert. Gekauft habe ich ihn bei Vobis in Hannover, da bekam man sowas damals noch. Hat etwas über 1000 DM gekostet, inclusive Monitor und Maus. Das war 1989. Weiterlesen

Weg mit dem alten Blech

Am Sonntag war’s soweit, ich habe die alte KnopPzOne-Workstation von meinen Daten geräumt und den Umzug auf den neuen Rechner teilweise vollzogen. Umzug trifft’s sehr gut, denn genau wie bei einem real live Umzug stehen jetzt noch jede Menge virtuelle Umzugskisten auf der Festplatte des neuen Rechners rum und warten darauf, aussortiert und einsortiert zu werden.
Vorher noch schnell in die alte Umgebung, aufräumen, ausrümpeln, wegschmeissen, neu streichen. Heisst im Computerdeutsch, Festplatte putzen, je nach Kritikalität der Altdaten auch gern mehrmals, danach nochmal neu formatieren und ein richtiges Betriebssystem aufspielen.
Jetzt tummelt sich auf dem alten Pentium IV Rechner, der mal ca. fünf Minuten lang der schnellste PC Hannovers war, ein Ubuntu Linux Marke Feisty Fawn, Kennzeichen 7.04 mit allen aktuellen Patches und wartet darauf, von meinem Sohn oder einem seiner Freunde in Betrieb genommen zu werden.
Farewell old Rechenknecht…

Casemodding extrem

Bei GIZMODO bin ich auf ein Casemodding der besonderen Art gestoßen. Da hat man doch in Barcelona eine komplette Kirche in einen Supercomputer umgebaut. Das hat doch mal Stil. Von außen noch fast Kirche (oder Kapelle)…

…von innen ein echter Hingucker von Computersaal…

…und nicht nur wegen der netten Location auf Platz 9 der Top500 Liste. Und das ganze Ding läuft mit SUSE Linux und bringt 94.21 Teraflops. Mehr Infos gibt’s auf den Seiten des Barcelona Supercomputing Centers, die MareNostrum, so heisst das Schätzchen, betreiben.

XP zum Arbeiten bewegen

Das Problem, XP auf der neuen KnopPzOne-Workstation zum Laufen zu bringen, liess mir keine Ruhe.

Beim Starten des zweiten MBR per gparted LiveCD erhielt ich die Fehlermeldung „NTLDR fehlt“. OK, also scheint der NT Bootloader nicht mitkopiert worden zu sein. Tante Gugl hatte dann auch eine passende Adresse für mich, http://dirks-computerecke.de. Da wurde mir geholfen und zwar so:

XP-CD einlegen und booten

auf Wiederherstellungskonsole wechseln

FIXMBR D:

FIXBOOT D:

COPY E:I386NTLDR D:

COPY E:I386NTDETECT.COM D:

D: daher, weil ich XP ja auf der zweiten Festplatte installiert habe. E: ist für beide Windowse das DVD-Laufwerk.

Danach liess sich XP per gparted vom zweiten MBR starten. Jetzt muss ich nur noch dem falschen grub-Eintrag zu Leibe rücken 🙂

PC verzweifelt gesucht

Von Alternate zusammengebaut wurde er, verpackt auch. Abgeholt wurde er von DHL auch noch, aber seit gestern 19:26 ist mein neuer Wunderrechner möglicherweise per reitendem Boten auf dem Weg nach Berlin. In den vergangenen 23 Stunden hat er es scheinbar noch nicht von Hessen bis Berlin/Brandenburg geschafft. Zumindest zeigt DHLs Trackingsystem keinen Fortschritt.
Die Hotline war da leider auch keine Hilfe. Hat man sich erstmal am Sprachcomputer vorbeigemogelt, können die freundlichen Sachbearbeiter offensichtlich auch nur in das gleiche Trackingsystem schauen, dass ich auch per Web erreiche. Dabei wäre es heute so günstig gewesen. Frau aus dem Haus, Sohn aus dem Haus, Zeit im Überfluß nur kein neuer Rechner.

Unmut über DHL

Reisen wie anno 94

Heute morgen gab’s am Ostbahnhof mal wieder eine unliebsame Überraschung, statt des fast schon normalen ICE im neuen Gewand rollte ein originaler ICE 1 auf Gleis 7 ein. Das bedeutet nicht nur, dass es weniger Sitzplätze gibt, sondern leider auch keine Steckdosen.

Aber klar, so geht’s mir immer, wenn ich den Zweitakku für’s Notebook zuhause lasse. Ohne Steckdose tut’s mein X60 mit Mobilkarte aber nur ca. zwei Stunden. Und dem Handy-Akku hätte eine Aufladung auch gut getan. So verbringt man die etwas mehr als vier Stunden zwischen Berlin und Frankfurt hauptsächlich mit Stromsparen.

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