Schlagwort-Archive: Unmut

Bundespräsident unterzeichnet Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

Es ist kaum zu glauben, aber er hat’s wirklich getan. Unser aller Bundespräsi hat seine Unterschrift unter den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung gesetzt. Damit ist dieses Gesetz jetzt durch alle Instanzen durch und tritt am 1.1.2008 in Kraft. Heise.de zitiert einen Sprecher des Bundespräsidialamts mit dem schönen Satz: „Es gab keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an der Ausfertigung gehindert hätten.“
Ehrlich gesagt ist mir ziemlich egal, nach welchen Kriterien Bundespräsidialamtssprecher ausgesucht werden, aber für Bundespräsidenten würde ich mir ein Mindestmaß an Rechtskompetenz wünschen. Herr Köhler hat durch seine Unterschrift unter dieses höchst umstrittene Machwerk meines Erachtens gerade das Gegenteil bewiesen.
Die alten Stasi-Seilschaften müssen sich doch höchst verwundert die Augen reiben, was mittlerweile in diesem ehemals so freien Land an Überwachung und Bespritzelung möglich geworden ist. Dagegen wird einem die gute alte DDR bald wie ein Hort der Freiheit vorkommen.
Der Unmutsaward des Jahres 2007 geht hiermit an Horst Köhler, Wolfgang Schäuble und den Rest der Politprominenz der großen Koalition, die durch ihr ignorantes Tun den Boden des Grundgesetzes und allgemein der Liberalität mittlerweile anscheinend gänzlich verlassen haben.
Da wünscht man sich wieder echte Politiker zurück…

Seagate verprellt Linux

Hardware.net meldet mit Bezug auf eine Nachricht des INQUIRER, dass Seagate die externen USB-Festplatten des Typs Free Agent eigentlich ausschließlich für den Betrieb mit Windows vorgesehen hat. Das Problem ist die Stromsparfunktion, die nach ein paar Minuten Inaktivität das Laufwerk ausschaltet und die USB2-Connection schließt. Bei erneuter Aktivität wacht sie wieder auf, öffnet aber nur eine USB1 Connection, womit Windows umgehen kann, Linux derzeit nicht.

Seagate selbst empfiehlt Linux-Benutzern, diese Drives nicht zu kaufen, stellt gleichzeitig aber auch keine Änderung in Aussicht.

Man könnte sagen, da hat Seagate die Zeichen der Zeit so richtig komplett falsch interpretiert. Aber den Drives einen echt coolen Namen gegeben.

Unmut extrem: GDL legt Deutschland komplett lahm

Da kommt einem doch beim Frühstück schon das Essen hoch. GDL-Gewerkschaftsboss Schell reibt sich bei der Pressekonferenz zur Verkündigung seines neuesten Streikplans die Hände und grinst senil in die Kamera. Fast könnte man glauben, der alte Kerl würde gar nicht merken, wie sehr er sich da ins Aus stellt. Aber das kann ihm ja auch egal sein, nächstes Jahr geht er in Pension und kann sich dann im Seniorenheim damit brüsten, wie toll er Deutschland aufgemischt hat.

Zum Kotzen, die altersbedingte Sturheit, oder war der tatsächlich schon immer so unsozial und menschenverachtend? Weiterlesen

Unmut über die ADAC-Webseite

Zwischenablage-1

Kurz vor dem Kurzurlaub nur noch schnell eine Auslandskrankenversicherung abschließen, wer hätte gedacht, daß das heutigentags noch ein Abenteuer sein könnte.

Dank der Damen und Herren, die den Webauftritt von Deutschlands größtem organisierten Autoclub programmiert haben und vor allem wohl auch dank der Leute, die sich das dazugehörige Nutzerkonzept haben einfallen lassen, wurde es genau das, ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

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Arbeitskampf vs. Verhältnismäßigkeit

Ich habe mich lange zurückgehalten, etwas über den Arbeitskampf der GDL gegen den Bahnvorstand zu schreiben. Auch jetzt will ich die Forderungen und Argumente beider Seiten überhaupt nicht bewerten. Wer weiß, wie ich die Sache sehen würde, wenn ich Lokführer, richtiger Triebfahrzeugführer, wäre.

Eines aber fällt mir bei den Verlautbarungen der GDL auf, der völlige Mangel an Verantwortungsbereitschaft für das eigene Handeln. Weiterlesen

Dilletantische S-Bahn Planung in Berlin

Hätte ich diesen Blogeintrag gestern Nacht unter dem frischen Eindruck der Ereignisse geschrieben, würde er vor Kraftausdrücken nur so wimmeln. Da fährt man an einem Tag 1560 km (geschätzt). 1500 davon verlaufen nicht nur problemlos, nein, man wird auch noch freundlich und zuvorkommend behandelt im ICE Sprinter. Und das zweimal an einem Tag.

Nur die &%$§& S-Bahn Berlin weiß, wie man dem Beförderungsfall korrekt behandelt. Nämlich wie den letzten Dreck. Informationen für Beförderungsfälle, warum, sollen sie doch sehen, wie sie nachts um kurz vor elf nach hause kommen. Sollten sich sowieso nicht mehr so spät in der Stadt rumtreiben. Weiterlesen

PC verzweifelt gesucht

Von Alternate zusammengebaut wurde er, verpackt auch. Abgeholt wurde er von DHL auch noch, aber seit gestern 19:26 ist mein neuer Wunderrechner möglicherweise per reitendem Boten auf dem Weg nach Berlin. In den vergangenen 23 Stunden hat er es scheinbar noch nicht von Hessen bis Berlin/Brandenburg geschafft. Zumindest zeigt DHLs Trackingsystem keinen Fortschritt.
Die Hotline war da leider auch keine Hilfe. Hat man sich erstmal am Sprachcomputer vorbeigemogelt, können die freundlichen Sachbearbeiter offensichtlich auch nur in das gleiche Trackingsystem schauen, dass ich auch per Web erreiche. Dabei wäre es heute so günstig gewesen. Frau aus dem Haus, Sohn aus dem Haus, Zeit im Überfluß nur kein neuer Rechner.

Unmut über DHL

Was MacOS von Windows unterscheidet, Softwareupdate wird zum Debakel

Nachdenklich Stimmendes aus der aktuellen c’t 17, Seite 36: Apple warnt vor der Installation des Softwareupdates 1.0 für das Mac Book Pro, wenn man zusätzlich ein Apple-eigenes Grafikprogramm namens Motion benutzt, weil dann der Rechner abstürzen kann. Wer’s schon getan hat, hat die A****-Karte, der kann eigentlich nur noch MacOS neu installieren.
Hallo, Apple, schon mal was von Qualitätssicherung gehört? Oder vom Zurückrollen eines Updates? Sowas kann ja sogar Windows schon seit mehreren Jahren. Vielleicht sollte man sich in Cupertino etwas weniger mit sinnfreien iPhone-Handys beschäftigen und dafür etwas mehr darüber nachdenken, welchen Schrott man dem Anwender zumutet. Aber Hauptsache, der Revenue stimmt.

Hiermit hat sich Steve Jobs den aktuellen KnopPzOne-Unmutsaward redlich verdient. Und mein Beileid für alle, die vom Softwareupdate-Bug gebeutelt wurden.

OB HP es noch lernt, oder die Leidensgeschichte mit einem Photosmart 3210

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich ihn Ende 2005 beim MakroMarkt sah. Ein HP Photosmart 3210 All-in-One Drucker/Scanner/Kopierer mit Netzwerkanschluß, Card-Reader, sechs einzeln wechselbare Tintentanks und 50 € Tankgutscheinen. Ich hätte ihn sogar ohne die Tankgutscheine genommen, allein schon wegen der Netzwerkfähigkeit.

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