Schlagwort-Archive: Linux

Firefox 3.0 beschleunigen

Eben aufgeschnappt und ausprobiert: Firefox 3 super speed increase

Soll dem Firefox Beine machen, zumindest bei DSL-Verbindungen.

Wenn man in der about:config die Werte für network.http.pipelining und http.proxy.pipelining auf „true“ setzt, network.http.pipelining.maxrequests auf 8 setzt (ich habe keine anderen Werte ausprobiert, aber der Autor empfiehlt, ein bisschen mit dem Wert zu experimentieren) und einen neuen Wert, nglayout.initialpaint.delay erzeugt und auf 0 setzt (rechtsklick auf irgendeinen Wert, Auswahl „neu“ und „Integer“) Damit wird die Renderverzögerung aufgehoben.

Mir schien es dem Firefox auf meinem Windows-Rechner deutlich Beine gemacht zu haben, ein Vergleich mit einem unbearbeiteten Firefox auf einem Linux-Rechner lässt allerdings keine signifikante Geschwindigkeitsveränderung der Anzeige erkennen.

Seagate verprellt Linux

Hardware.net meldet mit Bezug auf eine Nachricht des INQUIRER, dass Seagate die externen USB-Festplatten des Typs Free Agent eigentlich ausschließlich für den Betrieb mit Windows vorgesehen hat. Das Problem ist die Stromsparfunktion, die nach ein paar Minuten Inaktivität das Laufwerk ausschaltet und die USB2-Connection schließt. Bei erneuter Aktivität wacht sie wieder auf, öffnet aber nur eine USB1 Connection, womit Windows umgehen kann, Linux derzeit nicht.

Seagate selbst empfiehlt Linux-Benutzern, diese Drives nicht zu kaufen, stellt gleichzeitig aber auch keine Änderung in Aussicht.

Man könnte sagen, da hat Seagate die Zeichen der Zeit so richtig komplett falsch interpretiert. Aber den Drives einen echt coolen Namen gegeben.

Rechnergeschichten

nachdem nun wieder einer meiner alten Rechenknechte aus meinem Einflussbereich verschwindet, gedachte ich all derer, die ich vor ihm schon hatte und wie ich sie jeweils bekam.

Den Anfang machte ein Atari 1040 STFM. Ich hatte in den Semesterferien an einem Mac II SI, einer VAX und einem IBM-Großrechner gearbeitet und sozusagen Blut geleckt. Also wurde ein wenig vom just verdienten Geld in den Atari investiert. Gekauft habe ich ihn bei Vobis in Hannover, da bekam man sowas damals noch. Hat etwas über 1000 DM gekostet, inclusive Monitor und Maus. Das war 1989. Weiterlesen

Weg mit dem alten Blech

Am Sonntag war’s soweit, ich habe die alte KnopPzOne-Workstation von meinen Daten geräumt und den Umzug auf den neuen Rechner teilweise vollzogen. Umzug trifft’s sehr gut, denn genau wie bei einem real live Umzug stehen jetzt noch jede Menge virtuelle Umzugskisten auf der Festplatte des neuen Rechners rum und warten darauf, aussortiert und einsortiert zu werden.
Vorher noch schnell in die alte Umgebung, aufräumen, ausrümpeln, wegschmeissen, neu streichen. Heisst im Computerdeutsch, Festplatte putzen, je nach Kritikalität der Altdaten auch gern mehrmals, danach nochmal neu formatieren und ein richtiges Betriebssystem aufspielen.
Jetzt tummelt sich auf dem alten Pentium IV Rechner, der mal ca. fünf Minuten lang der schnellste PC Hannovers war, ein Ubuntu Linux Marke Feisty Fawn, Kennzeichen 7.04 mit allen aktuellen Patches und wartet darauf, von meinem Sohn oder einem seiner Freunde in Betrieb genommen zu werden.
Farewell old Rechenknecht…

Windows als Extra-Strafe

ZDNet berichtet, dass Scott McCausland, verurteilt u.a. weil er Star Wars Episode III illegal auf Elitetorrent hochgeladen hat, als eine Bewährungsauflage den Wechsel von Linux zu Windows auferlegt bekommen hat. Grund ist, dass er während seiner Bewährungszeit mit einer Überwachungssoftware leben muss, die nur unter Windows läuft.
Tja, dass sollte ja jetzt wohl den letzten davon abhalten, illegal Filmchen aus dem Internet zu laden 😉 Knast, OK, aber auf Windows umsteigen müssen?

Casemodding extrem

Bei GIZMODO bin ich auf ein Casemodding der besonderen Art gestoßen. Da hat man doch in Barcelona eine komplette Kirche in einen Supercomputer umgebaut. Das hat doch mal Stil. Von außen noch fast Kirche (oder Kapelle)…

…von innen ein echter Hingucker von Computersaal…

…und nicht nur wegen der netten Location auf Platz 9 der Top500 Liste. Und das ganze Ding läuft mit SUSE Linux und bringt 94.21 Teraflops. Mehr Infos gibt’s auf den Seiten des Barcelona Supercomputing Centers, die MareNostrum, so heisst das Schätzchen, betreiben.

grub lässt Vista, XP und Ubuntu Linux laufen

Das vormals ungelöste Problem, wie auf meinem neuen Rechner nicht nur Vista und Ubuntu sondern auch XP laufen ist gelöst 🙂

Schlüssel zum Ganzen war wieder die gparted-LiveCD. Da sind ein paar grub-Standardeinträge drin, die u.a. das Booten des zweiten MBR oder auch der ersten Partition der zweiten Festplatte erlauben.

Nachdem mich ein flüchtiger Blick in die grub-Doku nicht viel schlauer gemacht hatte, dachte ich mir, nehme ich eine Abkürzung und kopiere einfach den grub-Eintrag der LiveCD in meine menu.lst des Ubuntu-grub.

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